DIE (einzig wahre) Definition: Trailrunning!

15. September 2014 in Alles KopfsacheTrailrunning

Trailrunning? Kann man das Essen? Nein! Hier die einzig wahre Defintion von Trailrunning.

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Horst hatte heute wieder einen seiner tollen Kopfblitze. Natürlich verirrte sich der Artikel zum Thema Traillaufen & Lauftechnik auf Facebook und wurde diskutiert. Doch dann öffnete Markus mit seinem Kommentar die Büchse der Pandora.

„Ich denke, wer lange und viel im richtigen Gelände \ Gebirge unterwegs ist, wird über kurz oder lang seinen richtigen Stil finden. Unebener Boden, Wurzeln und Geröll verlangen der Fussmuskulatur einiges ab, und man läuft automatisch mit hoher Frequenz. ABER laut Definition ist Trailrunning auch im Park Running“ (Markus auf Facebook)

Laufen im Park = Trailrunning?

Ich glaube es hackt!!! Was geht ab? Ich glaube es spinnt. Das kann ich nicht so stehen lassen! Am Ende werde ich noch als Parkläufer abgestempelt und die NewYorker gehen in den CentralPark um Trail zu rennen. Vergiss es! Für Dich Markus, und auch für alle anderen die mal wissen wollten was Trailrunning bedeutet bzw. ist! Die Defintion etwas weit ausgeholter.

Was ist ein Trail?

Ein Trail ist ein Trampelpfad. Aber kein ausgetrampelter. So breit das du gerade noch drauf laufen kannst. Immer hoch und runter. In den Bergen, klar, am Besten natürlich oberhalb von Chamonix. Asphalt und Teer? Tabu! Schotterweg? Forstweg? Bleibt mir weg mit dem Blödsinn. Das ist Landschaftslauf, aber kein Trail. Matsch, Gras (aber bitte nicht mit Fellrunning oder OffTrail verwechseln) und Stein, das muss ein Trail als Untergrund haben. So schmal das deine Hüften schon links und rechts über den Pfad stehen!

Alles andere ist KEIN Trail! Geht in der Stadt laufen!

Auf dem Grat entlang

Das ist Trail

Was ist ein Trailrunner? Wer läuft Trails?

Der gemeine Trailrunner ist tätowiert, lässig gekleidet, schlank, Asket, meuchelt Raucher, ernährt sich nur von Chia-Samen (sind ja eh alles Vegetarier, oder?!), trinkt ausschließlich Wasser (natürlich aus dem Bach!) und findet Vorschriften doof. Pflichtausrüstung sowieso. Alle Läufe unter 2.000 Höhenmetern sind leichte, regenerative Trainingseinheiten. Eine coole Sau eben!

Trail "Terrorist"

Trail „Terrorist“ – cool musst schon irgendwie sein…

Tatoo eines typischen Trailrunners

TaTtoo eines typischen Trailrunners

STTTTTOOOOPPPPPPP

Wenn ich dich jetzt noch nicht mit dem Artikel verschreckt habe, Respekt! Du hast eine gute Performance, Leidensfähigkeit und Selbstbeherrschung! Soviel Blödsinn und Müll auf einmal zu ertragen, nicht schlecht.

Worum es mir mit dem Artikel eigentlich ging? Ganz einfach:

Macht doch was ihr wollt! Geht raus, habt Spaß!

Es ist doch vollkommen egal ob der Trail 10cm breit ist oder drei Meter, ob Schotter drauf ist, ob es Wiese ist, Matsch oder Fels. Macht euch eure eigenen Regeln. So wie es für euch passt!

Ich selbst laufe am liebsten technische und nicht zu einfache Wege. (Lauftechnisch, nicht Kletterei.) Bei Wettkämpfen mit hohem Forstweg- Anteil werdet ihr mich eher am Wegesrand mit der Glocke läutend stehen sehen, das will ich nicht rennen. Aber für diejenigen denen es gefällt, warum nicht? Es gibt genug Termine von Veranstaltungen. Und wenn kein passendes dabei ist? Dann macht euch euren eigenen Lauf. So wie meine Furkaquerung oder die Achensee- Umrundung. Seid kreativ, ladet Freunde zum mitlaufen ein, habt Spaß, draußen in der Natur, mit Anderen: Das ist Trailrunning!

Was ist eure Definition von Trailrunning? Gibt es sie überhaupt?

Meinungen & Diskussion

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  1. Kommentatoren Gravatar Steve sagt:

    Danke für den Link!
    Jetzt dachte ich erst du willst „Trail“ definieren, aber zum Glück hast du nochmal die Kurve gekriegt!
    Danke! :-)

  2. Kommentatoren Gravatar Becky sagt:

    Cooler Text – mag den Sarkasmus ;)
    Es gibt sie, die genannten Verfechter des klar definierten Trailrunnings. Und ich hab gelernt, dass diese recht verbissen daran arbeiten, cool zu sein und Trailrunning ja nicht zur Massen-Trend-Sonstwas-Erscheinung „verkommen“ zu lassen. Die der Meinung sind, der Trailrunner müssen gewissen Kriterien entsprechen – die gibt es aber in jeder Sportart. Muss man dazunehmen, wie die Kerne in der Wassermelone.
    Aber alle Läufer, die ich kenne und gerne im Wald/in den Bergen/auf Trails, Schotterwegen und Forststraßen unterwegs sind, die sind coole Socken. Weil sie offen, unkompliziert, etwas verrückt und „Raus“-verliebt sind.
    Und ich laufe, wie ich es für gut, richtig und schön erachte. Aber lasse mich gerne von allen anderen inspirieren :)

    1. Kommentatoren Gravatar Robert sagt:

      Danke! Du sprichst sehr wahre Worte. Genauso ist es.

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