Trampelpfadlauf.de TrailCamp Kleinwalsertal 2016

trailrunning

Trampelpfadlauf.de TrailCamp Kleinwalsertal 2016

Anfang des Jahres fragten mich die Trampelpfad.de-Jungs Björn, Holger und Martin ob ich nicht Interesse hätte bei den Camp als Fotograf dabei zu sein. Lange überlegen musste ich nicht. Taunus, Kleinwalsertal und Dahner Felsenland sind zu verlockend.

Auch wenn es mit dem Taunus terminlich wegen des Madeira UltraTrailnicht geklappt hat, desto besser war nun mein erstes Trampelpfad-Camp.

Lustige Läufer(innen), tolle Strecken und nicht nur auf dem Trail wurde einiges geboten.

Hier die Story der Tage.

Anreise nach Riezerln am Donnerstag.

Entlang des Bodensees und der Nagelfluhkette, vorbei an Oberstdorf und schon angelangt in der "schönsten Sackgasse der Welt": dem Kleinwalsertal.

Unser Basecamp: Walmendinger Haus in Riezlern Unser Basecamp: Walmendinger Haus in Riezlern

Angekommen beziehe ich das Zimmer welches ich mir mit Martin teile. Ich suche es weise aus: Keine Bettlatte die an den Füßen schmerzt. Das Walmendinger Haus ist in drei Etagen unterteilt mit vielen Zimmern und Ferienwohnungen. Wir belegen das komplette Haus und können uns austoben.

Nach und nach trudeln alle Teilnehmer ein und der Aufenthaltsraum wird in Beschlag genommen.

Martin kocht: Falafel und Coscus-Salat Martin kocht: Falafel und Couscus-Salat

Es ist ein Selbstversorger-Haus. Und das jemand hungern könnte glaubt beim Anblick der riesigen Schüssel Couscus-Salat und den enormen Mengen Falaffel auch niemand. Martin als Personal-Fitnesstrainer und Ernährungscoach übernimmt die Verantwortung in der Küche.

Sundowner am Basecamp Sundowner am Basecamp

Der Abend bietet einen echten Sonnenuntergang und stimmt freudig auf den nächsten Tag und die erste Tour. Die vielen Falaffel und Kilo Cuscus-Salat vermengen sich in meinem Bauch zu einer großen Kugel. Ich bin gespannt was Martin mit mir heute Nacht auf dem Zimmer ertragen muss.

Schuh-Beratung. Messias Björn gibt sein Bestes die richtige Sohle an die Frau zu bringen. Schuh-Beratung. Messias Björn gibt sein Bestes die richtige Sohle an die Frau zu bringen.

Dieses Camp ist das Einsteiger Camp. Für alle die noch nicht wirklich in den Bergen gerannt sind und dies mal ausprobieren wollen. Entsprechend groß ist auch die Aufregung und vier der Damen wollen perfekt vorbereitet sein und löchern Björn welches nun das beste Profil für die Freitags-Tour ist.

Der Abend ist lang und der Tiefschlaf, laut Martin Schnarchen, setzt früh ein.

Unser Basecamp: Walmendinger Haus in Riezlern Unser Basecamp: Walmendinger Haus in Riezlern

Kaiserwetter am nächsten Morgen. Unsere Hütte im Schwarzwasserbachtal wird von der Morgensonne erstrahlt. Das Frühstück ist üppig. Meine Variation mit Brötchen-Butter-Nutella-Käse wird als gewagt bezeichnet.

Schmeckt aber.

Ein Husky beginnt seinen Tag Ein Husky beginnt seinen Tag

Die drei Huskies im Wohnmobil vor dem Haus beginnen den Tag relaxt und geniessen die Aussicht. Zwei Tage lang waren sie mit beim Strecken-Scouting und heute ist Ruhetag.

Martin, der Deppenzepter-König, schon am Morgen bereit Martin, der Deppenzepter-König, schon am Morgen bereit

Bereits am Morgen vor dem Aufbruch kämpft Martin um die Krone des "Königs der Deppenzepter". Die starke Konkurrenz von Boris wird ihm erst später bewusst.

Im Hintergrund sieht man übrigens die Sachen von Björn und Jörg die noch immer zum trocknen da hängen. Das Wetter war die letzten Tage eher ungnädig.

Begrüßung am Morgen vor der Tour Begrüßung am Morgen vor der Tour

Wie ein Messias begrüsst uns Björn vor dem Haus und gibt uns den groben Schlachtplan für den Tag: Mit dem Bus zur Walmendinger Horn Bahn, hoch und dann über die Ochsenhofer Köpfe eine Runde und dann wieder zurück ins Tal.

Auffi in der Walmendinger Horn Bahn Auffi in der Walmendinger Horn Bahn

Das schöne Wetter lockt nicht nur uns in die Höhe. Der Bus ist voll. Und die Gondel auch. Wir brauchen einige Zeit bis wir auf dem Berg sind. Das lästern über "Turnschuh-Touristen" lasse ich an dieser Stelle. Wir haben schliesslich selbst welche an.

Und nach einem Toilettenstopp kann es endlich losgehen.

Einstieg zum Grat-Trail der Ochsenhofer Köpfe Einstieg zum Grat-Trail der Ochsenhofer Köpfe

Ein kurzer Downhill und schon geht es steil den Berg hinauf. An einigen Stellen hat es noch Schneefelder die aber problemlos passiert werden können.

Das Wetter ist heute phantastisch und der Blick reicht bis weit zum Grünten, dem Wächter des Allgäu.

Auffi und das Walmendinger Horn im Rücken Auffi und das Walmendinger Horn im Rücken

Auf dem Grat der Ochsenhofer Köpfe ist kaum Betrieb. Nur wir Trampelpfad-Läufer sind unterwegs. Unter uns und an der Bergstation der Bahn ist jedoch reger Auflauf.

Schönstes Wetter auf den Ochsenhofer Köpfen Schönstes Wetter auf den Ochsenhofer Köpfen

Keine Himalaya-Expedition, aber trotzdem spannend Die Schneefelder bieten guten Grip. Ab und an gibt Björn Technik-Tipps bzw. zeigt welche Stellen ggf. gefährlich sein können.

Anita vor dem Panorama des Hohen Ifen Anita vor dem Panorama des Hohen Ifen

Ende Juli starte ich beim Walser Ultra. Und hier oben kann ich weite Teile der Strecke sehen. Den noch verschneiten Gottesacker, den hohen Ifen. Auenhütte usw. Da werde ich noch viele Höhenmeter trainieren müssen um diesen Lauf schaffen zu können.

Wiesen Trail auf den Ochsenhofer Köpfenq Wiesen Trail auf den Ochsenhofer Köpfen

Unsere gruppe bleibt weitesgehend zusammen. Wenn große Lücken entstehen wird gewartet. Bei dem Wetter natürlich überhaupt kein Schaden. Es ist ein Gruppenlauf und alle sollen ihren Spaß haben.

Skyrunning Ochsenhofer Köpfe Skyrunning Ochsenhofer Köpfe

Der Pfad über die Köpfe oder auch Hörner ist eher ein Skyrun. Technische Stellen laden nicht zum schnellen Rennen ein. Es macht trotzdem Laune und schult das Gleichgewicht.

Steiler Aufstieg über dem Schwarzwasserbachtal Steiler Aufstieg über dem Schwarzwasserbachtal

Hoch über dem Schwarzwasserbachtal führt der Grat-Weg entlang. Immer wieder müssen wir alternative Pfade nehmen da der Weg noh mit Schnee bedeckt ist.

Entlang der Ochsenhofer Köpfe Entlang der Ochsenhofer Köpfe

Unter blauem Himmel und strahlender Sonne. Natürlich habe ich die Sonnencreme vergessen.

Die Gruppe zieht sich auf dem Trail wie eine Perlenschnur entlang.

Auf dem grat an den Ochsenhofer Köpfen Auf dem Grat an den Ochsenhofer Köpfen

Ab und zu gibt es knifflige Stellen bei denen es daneben steil in die Tiefe geht. Ganz schwindelfrei bin ich immernoch nicht. Aber machbar ist es trotzdem.

Tamara übt sich im Skyrun Tamara übt sich im Skyrun

Teile der Strecke bieten wahre Skyrunning-Elemente und wir fühlen uns wie Emelie oder Kilian die in den Bergen herum turnen.

Die Definition eines "Einsteigers" muss Björn mir nochmal erklären. Das Argument das seine 6-jährige Tochter das geschafft hat, gilt nur teilweise.

Über die Wiese an den Ochsenhofer Köpfen Über die Wiese an den Ochsenhofer Köpfen

Die Sonne strahlt über Mittag gnadenlos auf uns ein. Auf den Wiesen blühen die Blumen und das Gras ist saftig.

Grat der Ochsenhofer Köpfe Grat der Ochsenhofer Köpfe

Ich bin auf die "Einsteiger" stolz. Sie meistern die spannensten Passagen und lächeln dabei. Genug Pausen lassen auch das Panorama über die Allgäuer Alpen inhalieren.

Pause: PowerBar Drops schmecken nicht allen Pause: PowerBar Drops schmecken nicht allen

Endlich eine große Pause. Ich trinke fast meine komplette Flasche Wasser leer. Völlig verschwitzt bin ich und auch auf meiner Kamera sind schon Salzränder zu erkennen.

Die Probe-Packungen der PowerBar Drops gehen rum. Ich mag die Dinger bei Läufen.

Gipfelfoto auf den Ochsenhofer Köpfen Gipfelfoto auf den Ochsenhofer Köpfen

Trail unter den Ochsenhofer Köpfen mit Widderstein Blick Trail unter den Ochsenhofer Köpfen mit Widderstein Blick

Nach der Pause und dem Downhill zur Ochsenhofer Scharte geht es weiter Bergab mit Blick auf den Widderstein. Im letzten Jahr hatte ich diesen bekannten Berg beim Widderstein-Trail umrundet. Jedoch kaum etwas wegen der tiefen wolken gesehen. Heute ist alles anders.

Downhill von der Ochsenhofer Scharte Downhill von der Ochsenhofer Scharte

Steil geht es runter und nun zeigt es sich wer im Downhill besteht. Keiner verletzt sich. Alle haben Spaß.

Viele Bachläufe müssen gequert werden Viele Bachläufe müssen gequert werden

Bach, Widderstein-Blick und viel Sonne Bach, Widderstein-Blick und viel Sonne

Einige Bachquerungen bringen mich zum Schmunzeln. Tatsächlich versuchen fast alle trockenen Fußes drüber zu kommen. Manchmal gelingt es nicht ganz. Ich versuche es erst garnicht und stelle mich gerne direkt in das Wasser.

Was für eine schöne Abkühlung.

Blick zum Widderstein Blick zum Widderstein

Björn markiert sein Revier Björn markiert sein Revier

Keine Stange und kein Wegweiser ist vor Björn sicher. Überall klebt er die Trampelpfadlauf.de Sticker. Ein Glück das er kein Hund ist ...

Andreas stärkt sich an der Mutterbergalpe Andreas stärkt sich an der Mutterbergalpe

Pause auf der Mutterbergalpe Pause auf der Mutterbergalpe

Pause auf der Mutterbergalpe Pause auf der Mutterbergalpe

Endlich Pause und kalte Getränke. Cola-Mix, Wasser, Apfelschorle und einige Bier finden den Weg in unsere Rachen. In der Sonne lässt es sich aushalten.

Tamara kämpft sich zum Walmendinger Horn Tamara kämpft sich zum Walmendinger Horn

Aufstieg zum Walmendinger Horn Aufstieg zum Walmendinger Horn

Wie gehts wohl weiter? Wie gehts wohl weiter?

Zunächst ein Stück wieder hoch zum Walmendinger Horn geht es dann in den Schluß-Downhill. Ich renne vor und bin mir aber nicht sicher ob es der richtige Weg ist. Ein größeres Schneefeld liegt mitten im Weg und es sind keine Spuren zu erkennen.

Quer übers Schneefeld rennen am Walmendinger Horn Quer übers Schneefeld rennen am Walmendinger Horn

Aber wir müssen da drüber und eigentlich ist alles auch nur halb so wild. Ohne Grödel, ohne rutschen kommen alle sicher über den Schnee.

Downhill vom Walmendinger Horn Downhill vom Walmendinger Horn

Downhill vom Walmendinger Horn Downhill vom Walmendinger Horn

Auf einem spaßigen Trail geht es hinab ins Tal. Hier kann jeder Tempo machen und den Grip der Schuhe oder die Schmerzgrenze des Knies testen.

Über den Bach springen Über den Bach springen

Über den Bach springen Über den Bach springen

Über den Bach springen Über den Bach springen

Ab und zu müssen kleine Rinnen gequert werden. Die "Einsteiger" haben Spaß und Vertrauen gefunden und springen sogar über die Einschnitte. Ich verstecke mich unten. Jeder wird gnadenlos fotografiert.

Bei der Wärme zu Erfrischung gut Bei der Wärme zu Erfrischung gut

Die Hitze ist erbarmungslos und jeder Bach wird genutzt um sich zu erfrischen. Am liebsten würde ich mich hineinlegen.

Unterhalb des Walmendinger Horn Unterhalb des Walmendinger Horn

Bachquerung im Schwarzwasserbachtal Bachquerung im Schwarzwasserbachtal

Durch den Wald am Schwarzwasserbach Durch den Wald am Schwarzwasserbach

Entlang von und durch Bäche laufen wir ins Tal. Wir sehen tosende Wasserfälle des Schwarzwasserbaches und freuen uns nun schon auf das Bier welches gekühlt in der Hütte wartet.

Abkühlung "Kneippen" im Svhwarzwasserbach Abkühlung "Kneippen" im Schwarzwasserbach

Ein letzter Bergsprint im Bikepark Ein letzter Bergsprint im Bikepark

Vielleicht erklären mir Tamara und Björn irgendwann warum sie unbedingt bei der Wärme kurz vor Schluß unbedingt nochmal im BikePark sprinten müssen.

Ich habe fertig.

Nach dem ersten Lauf am Freitag Nach dem ersten Lauf am Freitag

Die Tour ist vorüber und alle sind heil geblieben. Bei Bier und Kuchen verbringen wir den Nachmittag bevor uns Martin zum Abendessen mit Nudelsalat und diversen Grillzeugs verköstigt.

Trampelpfad-Läufer auf dem Fellhorn Trampelpfad-Läufer auf dem Fellhorn

Gruppenbild auf dem Fellhorn Gruppenbild auf dem Fellhorn

Das Wetter hat umgeschlagen. Es regnet Bindfäden. Gerannt wird trotzdem. Völlig durchnässt erreichen wir die Kanzelwand-Bahn und fahren hoch.

Wir laufen hinüber zum Fellhorn und tatsächlich: Der Regen lässt nach!

Auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf Auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf

Auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf Auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf

Trail zwischen Fellhorn und Schlappoltkopf Trail zwischen Fellhorn und Schlappoltkopf

Björn auf dem Trail zwischen Fellhorn und Schlappoltkopf Björn auf dem Trail zwischen Fellhorn und Schlappoltkopf

Flying Martin Flying Martin

Martin gibt alles Martin gibt alles

Auf dem Grat zwischen Fellhorn und Schlappoltkopf können wir bis ins Tal schauen. Das Wetter bessert sich und nur vereinzelt fällt noch ein Tropfen aus den dunklen Wolken.

Etwas unkonzentriert lege ich mich beim Vor-rennen hin. Sieht zum Glück niemand.

Tamara und Thomas auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf Tamara und Thomas auf dem Trail vom Fellhorn zum Schlappoltkopf

Lena auf dem Grat Lena auf dem Grat

Dirk auf dem grat vom Fellhorn Dirk auf dem grat vom Fellhorn

Boris auf dem Grat vom Fellhorn Boris auf dem Grat vom Fellhorn

Lena und Martin kurz nach dem Fellhorn Lena und Martin kurz nach dem Fellhorn

Lena hat auch im Regen Spaß. Blick nach Riezerln und Ifen Lena hat auch im Regen Spaß. Blick nach Riezerln und Ifen

Trailrunning hoch über dem Kleinwalsertal Trailrunning hoch über dem Kleinwalsertal

Katarina über dem Kleinwalsertal Katarina über dem Kleinwalsertal

Einkehr in der Fellhorn-Mittelstation Einkehr in der Fellhorn-Mittelstation

Kurz vor dem Schlappoltkopf fängt es wieder an stärker zu regnen und der Downhill verlangt Konzentration. Warum hier Absätze mit Holzplanken gebaut wurden ist mir ein Rätsel. Wie Treppen. Sehr unangenehm zu laufen. Ein Hoch auf meine langen Beine. So kann ich mehrere Stufen auf einmal rennen.

Unten queren wir, inzwischen auf der deutschen Seite, zur Fellhorn-Bahn-Mittelstation und lassen es uns wieder mit Kuchen und Getränken gut gehen. Ich wärme mich mit Glühwein auf.

Es hilft!

Unterhalb des Fellhorn Unterhalb des Fellhorn

Unterhalb des Fellhorn Unterhalb des Fellhorn

Von der Fellhorn-Bahn zur Kanzelwand-Bahn Von der Fellhorn-Bahn zur Kanzelwand-Bahn

Weiter auf dem Weg zur Kanzelwand kommt die Sonne zwischen den Wolken hervor und schlagartig wird es warm. Wir ziehen die Regenjacken aus.

Die Sonnenstrahlen heizen uns ein. Ich koche über. Der Glühwein heizt von innen, die Sonne von aussen.

Blick zum Fellhorn Blick zum Fellhorn

Quer übers Schneefeld rennen an der Kuhgehrenspitze Quer übers Schneefeld rennen an der Kuhgehrenspitze

Dirk kämpft sich im Schnee den Berg hoch Dirk kämpft sich im Schnee den Berg hoch

Vorbei an der Bergstation geht es ein Stück bergab um über ein Schneefeld einen extrem steilen und schlammigen Anstieg zu erreichen.

Dirk und ich kämpfen am Ende um jeden Meter. Oben am Kreuz der Kuhgehrenspitze möchte ich am liebsten sitzen bleiben ...

Gipfelbild auf der Kuhgehrenspitze Gipfelbild auf der Kuhgehrenspitze

... geht aber nicht! Gruppenbild machen. Hechelnd gelingt mir doch tatsächlich die Aufnahme. Um Zeit, und Luft, zu schinden weise ich alle an noch zu warten bis ich unten bin und in Position.

Durchatmen!

Lena und ihr Wauzi haben Spaß Lena und ihr Wauzi haben Spaß

Nahe der Kuhgehrenspitze Nahe der Kuhgehrenspitze

Lisa und Mansihe: DAS TAR-Team 2016?! Lisa und Mansihe: DAS TAR-Team 2016?!

Moritz bei der Kuhgehrenspitze Moritz bei der Kuhgehrenspitze

Trail hinab von der Kuhgehrenspitze Trail hinab von der Kuhgehrenspitze

Quer übers Schneefeld rennen an der Kuhgehrenspitze Richtung Riezerln Quer übers Schneefeld rennen an der Kuhgehrenspitze Richtung Riezerln

Weiter geht es ins Tal. Es regnet nicht mehr, aber die Wolken versprechen uns das es nicht trocken bleiben wird.

Der Trail schlängelt sich am Abhang entlang und ist wunderbar zu laufen. Immer mit Blick ins Kleinwalsertal hinunter. Riezerln, das Ziel, im Blick.

Wiesen-Downhill im Kleinwalsertal Wiesen-Downhill im Kleinwalsertal

Anita und Lisa über die Wiese ins Tal Anita und Lisa über die Wiese ins Tal

Katarina rennt zu Tal Katarina rennt zu Tal

Downhill nahe der Innerkuhgehrenalpe Downhill nahe der Innerkuhgehrenalpe

Trail nahe der Innerkuhgehrenalpe Trail nahe der Innerkuhgehrenalpe

Wauzi stiehlt Thomas die Downhill-Show Wauzi stiehlt Thomas die Downhill-Show

Björn fotografiert in der Wiese Björn fotografiert in der Wiese. Und ich ihn von hinten.

Oben im Gebirge noch steinig wechselt der Untergrund in den tieferen Lagen in Matsch und Schlamm. Die Regentage der letzten Wochen haben die Trails aufgeweicht. Entsprechend rutschig geht es zur Sache.

Ich bin mit meinen Asics Gel Fuji Runnegade 2 sicher unterwegs. Kein Rutschen oder gleiten. Perfekter Grip. Sogar bei steilen Off-Trail-Abschnitten quer über die Wiese.

Downhill durch die Wiese Downhill durch die Wiese

Downhill über die Wiese nach Riezerln Downhill über die Wiese nach Riezerln

Wiesen-Downhill im Kleinwalsertal Wiesen-Downhill im Kleinwalsertal

Die Kontraste und Farben in den Wiesen ist gigantisch. Ein Meer aus gelb, grün und weiß. Butterblumen soweit das Auge reicht. Die dunklen Wälder und Wolken grenzen das Ganze ab.

Zum Abschluß zeigt uns Petrus nochmal den Stinkefinger und lässt einen deftigen Regenguss über uns nieder. Juckt aber keinen. Alle sind eh schon nass.

Zur Überraschung ist auf dem Sportplatz bei unserem Haus die Aufstellung des Bezirksmusikfestes und wir bekommen die volle Dröhnung volkstümlicher Musik.

Martin zaubert heute veganes Chili con Carne. Schmeckt wunderbar. Hackfleisch wäre aber auch gut gewesen.

Nach den Bildern des Tages, Obstler und diversen Bieren ist es 23 Uhr. Bettruhe? Nicht für alle. Der Vorschlag: Festzelt. Zu Sechst fahren wir ins Dorf.

---niemand hat Fotos gemacht! --- hoffe ich mal.

Durch Oberstdorf Durch Oberstdorf

Sonntag morgen. Die Nacht war kurz. Oder eher nicht vorhanden. Die Party im Zelt war lustig und lang.

Aufgrund der Parade und das dann das Kleinwalsertal komplett gesperrt ist entscheiden wir uns für den Abschlusslauf nach Oberstdorf zu fahren.

Netter Nebeneffekt für viele: Danach noch Whirpool und Sauna in der Oberstdorfer Therme.

Im Faltenbachtobel bei Oberstdorf Im Faltenbachtobel bei Oberstdorf

Björn im Faltenbachtobel Björn im Faltenbachtobel

Durch den Faltenbachtobel in Oberstdorf Durch den Faltenbachtobel in Oberstdorf

Für mich ist es fast schon ein Heimspiel. Zu oft bin ich schon mit Flo hier gelaufen. Rubihorn, Faltenbachtobel, Seealpe, Nebelhorn .... Erst im April haben wir Bergläufe zur Vorbereitung für Madeira bzw. La Palma trainiert.

Hinauf laufen wir entlang des Faltenbachtobel um dann die Straße zur Seealpe zu nutzen. Jeder kann sein Tempo, was denn noch geht, rennen.

Trail von der Seealpe zum Rubihorn Trail von der Seealpe zum Rubihorn

Der Trail zum Rubihorn Der Trail zum Rubihorn

Mike und Martin rocken den Weg von der Seealpe Mike und Martin rocken den Weg von der Seealpe

Ein Stück geht es noch weiter auf dem Trail Richtung Rubihorn. Dann aber reicht es und wir drehen um und rennen den Schotterweg ins Tal.

Schon am Vorabend hatte ich Björn von einem Trail erzählt den er nicht kannte. Auch auf dem Hinweg glaubte er mir nicht das es dort einen Pfad gibt da der Einstieg nicht eindeutig zu sehen ist.

Unter der Nebelhornbahn auf verborgenen Trails Unter der Nebelhornbahn auf verborgenen Trails

50 Shades of green im Tobel bei Oberstdorf 50 Shades of green im Tobel bei Oberstdorf

Downhill nach Oberstdorf Downhill nach Oberstdorf

Doch es gibt diesen Trail. Zum Abschluss nochmal ein technischer schmaler und steiler Pfad durch den Wald. Alle sind begeistert und Björn leuchten die Augen.

Ich freue mich nicht nur als Fotograf, sondern auch als Guide, eine gute Figur zu machen.

Oberstdorf hat uns wieder. Kurz überlege ich ein Eis zu essen. Die Sonne scheint, es ist warm und Eis kann man immer essen!

Doch bei unserer Verabschiedung begnüge ich mich mit 2 Liter Almdudler (welche mir mächtiges Sodbrennen verursachen ... gepaart mit diversen Fressalien von Mc Donalds).

Es waren phantastische drei Tage in der Gruppe. Es hat riesigen Spaß gemacht und ich behaupte das es jedem so ging. Die Strecken waren hart, aber gut machbar. Es konnte niemand verhungern oder verdursten. Dem Wetter haben wir ein Schnippchen geschlagen und den Regen weggelaufen.

Fazit: Ich freue mich viele von euch mal wieder zu treffen und noch mehr freue ich mich auf die nächsten Trampelpfadlauf-Tage im Dahner Felsenland.