035: Frank Kretschmann – DER Kletterfotograf. „Wenn du denkst es ist vorbei, zähl bis 10“

18. Oktober 2018 in FotografiePodcast

Im Talk über Kletterfotografie, warum die Story um das Bild herum wichtiger ist als das Bild selbst, warum Instagram wackelt, viele Zitate und Ansichten und warum sein treffen mit Jim Rakete ein bleibendes Erlebnis war.

„Die beste Kamera ist die, die du dabei hast.“

„Dann sterbe ich halt beim kacken …“

„Ein gutes Bild macht aus, dass du es machst.“

Das sind einige Sätze, die im Talk fielen. Alleine schon deshalb lohnt es sich reinzuhören. Besonders spannend auch die geschichte, wie er zur Profifotografie gekommen ist und wie aus einem Zufall eine jahrelange Freundschaft entstand.

Frank in den USA in einer Big Wall

Frank in den USA in einer Big Wall

Was du als Kletterfotograf auf jeden Fall beherrschen solltest? Jümarn am fixen Seil! Defintiv nichts für mich und umso eindrücklicher war es auch zu hören, wie Kletterfotos entstehen.

Für mich neu, aber defintiv grundlegend, waren die Gadgets, ohne die er nie in die Berge geht. Das zweite Paar Socken und die Ohrenstöpsel. (bei Gruppentouren)

Im Internet findest du Frank auf seiner (icht ganz aktuellen) Website unter www.frankkretschmann.de

Sobald Frank wieder einen Workshop gibt, erfährst du es im Newsletter, auf Facebook etc.

Making of EmergencyExit

Making of EmergencyExit

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[00:00:00] Erst der Fotograf in Deutschland aus dem Frankenland heute am Widhalm Podcast herzlich willkommen Frank.

[00:00:08] Guten Tag. Erzähl doch mal für die Leute die dich noch nicht kennen wer du bist und was du machst.

[00:00:17] Ganz kurz ich bin was ich mach ist klar Ich fotografiere aber noch nie irgendwas anders gemacht. Direkt aus der Schule ins Fotostudio nichts dazwischen keine Umwege direkt zur Ausbildung als klassischer werbe Fotograf in einem relativ großen Studio hier bei uns. Da bin ich auch immer noch meine Familie geworden. Jetzt nach Wochen Jahr2000 18 Jahre wo ich da sein darf muss man wirklich sagen großes Studio so bin ich groß geworden. Mit viel Licht mit viel Werbung mit viel lernen was Fotografie ist. Ich bin noch großgezogen worden mit analoger Fotografie heißt ja Dunkelkammer. Große Kameras große Dias. Ja aber auch sehr spannend war eine ganz andere Zeit. Den Umbruch live miterlebt zum digitalen von der ersten noch sehr sehr teuren Digitalkamera und ja bis zum heutigen Tag wo die Kameras wieder kleiner werden und trotzdem noch Nebel können. Von daher eigentlich schon das komplette Spektrum mitbekommen auch das Glück gehabt dass die damaligen Jungs die mich ausgebildet haben schon. Im Endeffekt seit 1950 sich mit Fotografie beschäftigt und damit ihr Geld verdient haben ja schon immer einen sehr sehr tiefen Einblick in die Werbung und in die Fotografie.

[00:01:59] In dem Hinsicht ja Ihr habt gute Lehrmeister gehabt. Jetzt einfach mal dann ja irgendwann ging es dann Richtung Autor aber ich muss trotzdem immer wieder erwähnen eigentlich komme ich aus dem Studio.

[00:02:12] Was man vielleicht auch sieht hier und da mal bei Werbeaufnahmen. Ja das istso. Mein Weg bis hierher und wie bist du dann vom Studio. Nach draußen gekommen.

[00:02:26] So dunkel so langweilig.

[00:02:30] Muss ich zugeben dass irgendwann nach Jahren nach meiner Ausbildung dageblieben wurde übernommen und zu dunkel war wirklich ein Argument. Man hat im Studio geschossen ins Studio ohne Licht und meist abends um zehn wieder raus ohne Licht und man wirklich manchmal für Wochen hat man kein Sonnenlicht gesehen. Ja das war hundertprozentig ein Punkt. Ich habe dann auch eine große Auszeit genommen. Ich hab gekündigt bin nach Südamerika für ein um Spanisch zu lernen. Das war mir aus irgendeinem Grund wichtig weiß ich heutzutage nicht mehr wieso hat mir Bretz weiterhin auch sehr geholfen. Ich wollte meinen ersten Hohenberg machen was ich dann auch gemacht habe.

[00:03:17] Den Namen habe ich vergessen. Er hat die. Eindrückliches Erlebnis damals. Da war ich dann 20 oder erst mal mit Steigeisen.

[00:03:34] Allein unterwegs bin dann wieder zurück und wurde mit offenen Händen empfangen im Studio weil anscheinend hab ich das Ganze nicht so schlecht gemacht. Also war für mich auch gut zu wissen einfach nach so einer langen Auszeit zu wissen dass man wieder nach Hause kommt und auch wieder Geld verdienen kann was dann natürlich weg war. Ja ja gut einfach und wie schon erwähnt ich komme aus der fränkischen das Land des Sportklettern des Kletterns an sich logischerweise ja irgendwann zu klettern angefangen mit zehn oder 15 Jahren. Und ja ich war da eigentlich nonstop beim Klettern. Neben der Fotografie sage ich jetzt einfach mal hatte meine Hobbys klettern sehr viel Musik machen und sehr viel Fotografie. Das hat sich dann immer müsste hin und her zwischen Musik und mit einer Band unterwegs zu sein auf Tournee zu gehen dann muss man wieder mehr klettern irgendwo auf irgendwelche Kletter Reisen gehen und mal wieder mehr fotografieren.

[00:04:41] Kurzes Intermezzo hier meine ich. Und irgendwann kam dann der Punkt wo ich mein erstes Kletter Foto einfach veröffentlichen konnte das war bei der klettern damals kennt jeder einfach so kleine Kontakte zusammen über den Kollegen mit dem ich heute fast alles machen was mit meinem Film zu tun hat. Franz Walter der damals für Red Chili sehr viel gemacht im Marketingbereich und Webseiten. Und ja da hat man dann gemeinsame Bekannte gehabt und doch mal bei der klettern an des Bildes geil irgendwie in Galerie.

[00:05:23] Und das war eigentlich der Punkt so kriegt man ja sogar 1000 Euro nebenbei konnte man schon wieder einmal in die Schweiz zurückfahren. Perfekt.

[00:05:35] So ging es dann eigentlich los ich konnte ein Bild veröffentlichen von guten Freunden beim bollern. Und dann habe ich mich aufgemacht und Kontakte geknüpft die man sowieso schon hatte einfach noch mehr ausgebaut. Wirklich. Ja Fotosession Sessions ausgemacht nach Spanien gefahren Gebiete wandert einfach Leute vor die Linse bekommen hat. Ja und und da dann einfach den einen oder anderen glücklichen Zufall gehabt und dann auch mal Promis des Kletterns. So ging es dann eigentlich los die ersten Veröffentlichungen. Also wirklich kleine Fotoserien gemacht. Da war das glaube ich auch noch nicht so inflationär wie heute. Und dann hier in der fränkischen natürlich viele kamen zu Besuch. Dann kam die Kletter für eine Strecke in den Kletter und dann kam da Panik in deinen Kalender reingerutscht alles noch mit der fränkischen sozusagen. Ja aber meine Heimat war logisch für alle anderen.

[00:06:51] Und dann kamen die einen oder anderen größeren.

[00:06:55] Bei den Anfängen hãttest Du hattest du die Kamera schon immer mit dabei oder war das eher mit oder morgen.

[00:07:04] Das ist auch heute nochso. So ganz noch heute noch bewusster als damals aber ich bin immer noch Kletterer von Herzen auf jeden Fall aber damals schon beides gleichzeitig.

[00:07:20] Es klappt nicht. Klettern oder Fotografieren eine vernünftig oder ich mache es vernünftig. Das war damals noch ein bisschen so ein Mischmasch logisch heute noch konsequent einfach klar zu sagen Ich bin jetzt hier zum Fotografieren und klettern vielleicht am Abend noch ein Topjob oder Ich bin jetzt hier zum Bergsteigen. Ich versuche auch immer noch mit Familie und zwei Kindern und einem Drum und Dran zu mir eine Expedition im Jahr raus zu schnitzen. Keine Kamera dabei. Es war das letzte Mal da kam dann auch wieder was bei rum aber auch wieder in Peru habe ich damals einfach Big Boy gesehen hat mich schon immer fasziniert. Momentan ist Finke ja oben auf 5000 Meter und es war ganz klar dass ich für mich so klettern hat ein kleines Team zusammengestellt mit Freunden und bin da hin zum Klettern.

[00:08:23] Trotzdem dabei rausgekommen und Bilder und Fotos aber alles. 80 prozent 90 prozent der Reise war um mal wieder selber zu klettern und so ist es eigentlich immer noch. Ich gehe trotzdem mit Freunden hier in der fränkischen Daus von dem man sicherlich auch Bilder verkaufen könnte. Aber da geht man dann zum Klettern raus und versucht es nichts zu mischen ist mir relativ wichtig.

[00:08:47] Aber sonst macht man beides nicht vernünftig sag ich einfach mal nicht vollkommen genau so wie es aber mit dem Klettern kann ich meine Fränkischen Schweiz gar nicht mehr viele Sachen.

[00:09:07] Was er alles probiert logisch tut man ja auch wenn man draußen unterwegs ist aber vom Kajak alles blockiert. Ja ja es ist und bleibt das Klettern. Klar jetzt mit weniger Zeit mit Familie wird das weniger muss ich auch ganz ehrlich zugeben. Da bin ich glücklich den Beruf zu haben. Dass ich aus Berufs Gründen einfach in die Berge komme und versuche dann immer hinten und vorne noch irgendwie einen Tag zwei Tage mehr zwei Tage weniger anzuhängen um das ein bisschen zu genießen zu können. Aber genieße es genauso irgendwie Trail Running einfach nur wandern oder solche Geschichten. Es geht schon um Berge. Es ist einfach eher mein Tera alles ausprobiert auf jeden Fall und mache auch weiterhin alles mit meiner Frau gern Fahrrad. Es bleibt ja nicht aus. Der Fokus sitzt nur aufs Klettern wird auch nicht mehr so wie früher auf jeden Fall wo man sich monatelang in irgendwelche Projekte hinein hängt ohne dass man irgendwelche grade erreicht. Das hat sich relativiert am Ende aber klettern will ich schon sagen.

[00:10:21] Ist die kleine Passion neben der Fotografie und der Musik.

[00:10:25] Du bist ja auch quasi empfohlen. Dann habe ich dich gegoogelt.

[00:10:39] Worin unterscheidet sich denn die Kletter Fotografie Landschaftsformen und so weiter. Kläffer Foto stelle ich mir doch schon anders vor als ein Mannschaftsfoto. Was sind die besonderen Herausforderungen.

[00:10:59] Der Aufwand. Ganz einfach klar Landschaft kann sich jeder vorstellen Man geht in die Berge durch die Landschaft die man toll findet und wenn man noch ambitionierter ist steht man sehr früh auf sucht sich das gute Licht hat Mutterglück oder auch kein Wetter Glück und dann ist die Sache jetzt einfach mal gegessen man geht dahin wo man hin will. Das kann mit viel oder wenig Aufwand geschehen. Hohenberg ist ein Steinbergs eines Grundkurse Wanderungssaldo und am Ende es ist kein großer Aufwand. Sportklettern zu fotografieren ist es dasselbe als wenn du selber Sportklettern gehst nur dass du deine eine Kamera dabei hast. Dann musste ich ein bisschen mit Lyman auskennen also mit Technik. Aber alles Handelbare sage ich jetzt einfach mal und dann geht es los mit Expeditionen oder Alpinist. Da wird es dann einfach spannend oder kompliziert oder aufwendig sage ich einfach mal und auch relativ früh eingestiegen Ich hatte ein zwei Schlüsselmomente auf jeden Fall die mich einfach ins kalte Wasser nahm.

[00:12:14] Das waren sicherlich auch die Momente wo ich hier meine Veröffentlichungen bekommen hat die mich über die fränkische rausgeschmissen haben.

[00:12:25] Und so hat sich das Ganze dann auch entwickelt dass es dann ja eher Richtung Expedition ging eher Richtung Alpine Geschichten gingen wo ich wahrscheinlich auch irgendwo meinen ja mein Name wie auch immer entstanden ist meinen sicherlich die großen Berge.

[00:12:43] Jetzt einfach mal mehr Aufwand zu fotografieren wie stelle ich mir das vor. Nur geht es da.

[00:12:55] Das Shooting macht eigentlich keine Klettertour sondern fotografiert nur bei einer Expedition Man macht dann einen Tag Fotos und den Rest zutage.

[00:13:06] Ist dann wirklich nur klettern oder wie es meistens der Fall. Die Jungs die Mädels machen eine erfolgreiche Begehung meistens sieht man ja Bilder von bekannten Kletterern. Die irgendwas Tolles geleistet haben was auch esdann ist. Und die rufen an und sagen Okay wir brauchen für unsere Sponsoren Wir brauchen etwas für Veröffentlichungen noch ein bisschen Kohle da von Sponsoren kriegen wir damals zusammen hin. Aber meistens ist die Tour ist schon geklettert und dann fährt man dahin richtet nochmal die ganze Tour ein entweder von oben rein oder das Ganze nochmal von unten klettern. Man ist dann dabei und dann geht es darum einfach aus dem Bauch heraus oder mit den Kletterern zusammen logischerweise gute Positionen zu finden.

[00:14:05] Da gehört Erfahrung dazu oder auch nicht. Da entscheidet natürlich auch wie weit ist man bereit sich ausgesetzt irgendwohin zu hängen wo man eigentlich nicht hängen will oder stehen will.

[00:14:21] Es ist schon ein eigenes eine eigene überwindung gefragt Wie weit will man damit hoch gehen. Wie weit will man sich an Punkte hängen wo es vielleicht keine Sicherung hier wo man sich selber noch sichern muss und so weiter und so fort. Na das ist schon mal dieses kokettes macht man jetzt nicht unten am Boden. Da geht man schnell mal einen Schritt nach rechts oder man Schnitt nach links. Was da oben in der Wand natürlich nicht so einfach machen kannst und natürlich umso exponierter die Tour umso schwieriger die Tour umso schwieriger ist es jetzt von der Tour wegzukommen. Einmal hängt man im Kliff oder setzt irgendwie fünf Meter weiter noch einmal einen Strand oder einen Keil wo man sich noch reingehängt dass man eine andere Position bekommt oder klettert mal wirklich nur auf ein kleines Band irgendwo anders um den weiten Schuss zu bekommen klettert wirklich eine andere Tour ein paar Meter viele Meter weiter links oder rechts mit einem Partner dass man einfach nochmal einen weiteren Blick auf die Tour bekommt und so weiter und so fort. Es ist vielmehr viel mehr Aufwand um noch einmal andere Positionen zu bekommen. Und dann kommt halt noch. Das bisschen Gefahr dazu sein Management besser aufpassen alpines Gelände Steinschlag und so weiter und so fort. Es kommen ja Faktoren dazu die du jetzt bei der klassischen Landschafts Fotografie einfach nicht hast weil du einfach im exponierten Gelände bist. Da muss man selber für sich entscheiden wie weit man mitgehen wie viel Risiko ist es ein Wert des Foto zu bekommen. Lernt man dann auch mit der Zeit. Logischerweise ist man da noch blauäugig einen Schritt länger gegangen mehr mitgegangen und heutzutage sagt man Jungs ich hab den Schuss im Kasten. Nein wir müssen nicht noch drei Seillänge mehr machen. Besser wird es nicht. Das ist auch was. Ja viele meiner meiner Freunde oder Partner schätzen gelernt haben weil sie sich darauf verlassen können. Ja wenn ich sagt dass es im Kasten dann ist es im Kasten auch jeder Kletter da oben ist noch ein geiler Kreft noch ne geile leiste und nicht so Jaja Sie wissen aber keine Sau ich hab meine 10 Fotos im Kasten. Wir haben es gemacht. Also alles gut. Mach mal lieber noch ein geiles Bild Biwak oder was. Was die Leute noch interessiert wo wir jetzt noch Stunden in der Wand. Da kommt dann einfach viel Erfahrung einfach durch die Veröffentlichungen dazu. Man sagt Alles ist fein.

[00:17:01] Und wie hältst du dich dafür fit wird es noch fünf Stunden extra bedeutete eigentlich du warst schon mal fünf Stunden drin. Das muss man auch erst mal hin bekommen beziehungsweise erst mal dorthin kommen wo du die Fotos machst. Nicht ohne sei es jetzt die Höhe sei es die Anstrengung oder einfach ausgesetzt irgendwo da sitzen.

[00:17:23] Täglich klettern oder sagst du Ich bin ein Naturtalent Ich brauch das nicht täglich mehr.

[00:17:33] Ich bin viel beschäftigt. Von daher Man ist ständig unterwegs. Ich brauche die Bewegung würde ich jetzt einfach mal so von mir aus sagen Menschen mit Kindern geht mir eher mal noch zwei Stunden joggen bevor mein klettern geht.

[00:17:51] Technisch muss man nicht wirklich fit sein um Kletter Fotograf zu sein. Ich würde mal sagen wenn einer hoch kommt und sich einfach wohlfühlt in ausgesetzten Gelände das ist schon eine Voraussetzung. Man sollte schwindelfrei sein man sollte sich wohlfühlen auch nicht ins Gelände sag ich jetzt einfachmal. Alles andere ist einfach Riedmann an fixen Seilen.

[00:18:18] Na ja dafür muss man sich kümmern können. Eine Technik kann man sich aneignen. Na klar. Dann sind es auch mal 500 Meter statt nur 20. Das kostet Kraft aber die bekommt man dann auch meistens.

[00:18:37] Einen schönen Spruch von Klaus Fengler ja eine Haffen würde ich jetzt auch mal sagen aus Deutschland schon sehr sehr lange im Geschäft. Habe ich irgendwo mal gelesen die Fitness kommt mit der Expedition sozusagen. Irgendwann hat Mikron Fitness würde ich jetzt einfach mal sagen Birmensdorf Expedition ist und dann der Zustieg alles Drummond sagen kann Ja die Fitness kommt mit der Expedition sage ich jetzt einfach mal und an sich macht man ja viel. Und bis jetzt hatte ich in dem Sinn noch keine großen Probleme mit der Fitness aus der Höhe. Aber das gleicht sich dann auch aus.

[00:19:16] Irgendwann auf jeden Fall richtig unterwegs wird es ja nur wenn man nichts machen würde.

[00:19:27] Wahrscheinlich ist es dann so als ich schon mit Familie ist weniger Zeit da um für sich selber fit zu machen. Erst im Sommer wieder mit zwei Kollegen unterwegs gewesen. An den Wänden Stöcken und da war der Zustieg dann am vierten und fünften Tag dann irgendwie morgens zweieinhalb Stunden steiler Aufstieg habe ich dann schon immer. Das sind einfach Profis die sind einfach verdammt fit. Da kann ich ja auch nie mithalten können. Mit Bergsteigern ist es auch immer wieder finde ich es spannend zu sehen was die wirklich leisten können. Man ist in extremen Touren. Ich habe. Das Glück da wirklich Highlight der Kletter Geschichte auch schon fotografiert zu haben und kann es glaube ich auch irgendwo übersetzen aber da finde ich es fast noch erstaunlicher neben der Kletter Leistung. Das kann man trainieren. Ist es wirklich die Fitness rechts und links davon die einfach unglaublich bei vielen ist. Gerade im alpinen Bereich ja dieses Projektilen über Jahre an großen Wänden. Was da rechts und links noch an Fitness dazukommt fasziniert mich jedes Mal und wenn es nur die Zuschläge sind jeden Tag und es ist unglaublich einfach. Das unterscheidet einfach den Profi von einem sehr guten Kletterer sage ich jetzt einfach mal eine Heirats wurde dabei rauchst oder dabei sein durfte.

[00:21:08] Also ich denke der Sprung sagt damals wirklich ins kalte Wasser war. Ich hatte selbst Erfahrung durch meine Kletterei. Ich habe den Eckpfeilern dann dürfen. Es war aber alles noch private Kletterer. Ich wollte immer mal hinaus klettern. Von daher hatte ich schon Erfahrung. Und dann kam irgendwann mal der Anruf von Robert Jasper. Sie hätten frei geklettert bis dato die schwerste die Japaner Route am Eiger 9 a ja alle Schweizer Fotografen die man so kennt haben gar keine Zeit Thomas Senft Thomas Ulrich so die Nasen die man so kennt er hätte gehört ich kann mich irgendwie hin was da einer ist muss ich ehrlich sagen.

[00:21:58] Dabei ist eine hohe Wand hoch. Immer noch dieses Shelly durch die Nacht gefahren gleich am nächsten Tag. Es waren nur zwei Meter Fenster noch gemeldet und bin es dann vorbei war der dageblieben Tour geklettert schwerste Turm Eiger damals irgendwie in kastenförmigen.

[00:22:21] Bin da hingefahren und benennen die.

[00:22:24] Alles Schnee alles Eis ich mit meinen Meindl Wanderschuhen mit Steigeisen. Ich hab mir die Steigeisen irgendwie an Schuh gebunden im Kopf geschüttelt und mich mit meiner definitiv nicht ausgestattet es werde alles halb so schlimm. Naja gut.

[00:22:52] Sehr kaltschnäuzig in die Wand eingestiegen muss ich sagen aber die Jungs haben das sehr gut gemacht sind alles Profis und haben mich dadurch gelotst. Wir waren den ganzen Tag in der Wand bis spätnachts an der letzten Sonnenstrahlen noch eingefangen sind dann wieder runter. Und dann hatte ich würde ich mal sagen die Story meines Lebens im Kasten. Die Japaner Rude im eigenen mit Robert Shelly damals kann ich sie beide noch nicht. Heute sind vor zwei Tagen noch bei mir an seinem Vortrag gemacht mit ihm in Grönland. Letztes Monat und Jahr sind zwei sehr sehr gute Freunde geworden seitdem haben mich. Waren erstaunlicherweise sehr gut aber alles richtig gemacht. Es gab es solche Fotos in dem Sinne noch nicht. Für mich war es wurscht ob ich wollte Fotos machen habe die Jungs der gescheucht. Mir war wirklich nicht bewusst wo ich war. Wir haben ein großes Portfolio das Schießen können. Eigentlich eine Woche nachher einfach. Die Mail war voll mit Namen die ich mir immer nur erwünscht hab. Also wirklich Kontakte in die ganze Welt bekommen. Um Alpinisten rockin. Die ganzen Magazine standen Schlange und es war für mich so.

[00:24:18] Natürlich hat es dann auch Geld gegeben neben Sprit gelten was es bis dato immer nur für 200 Euro und mehr war es eigentlich. Mit Glück hat meine Rügens damals noch nicht. Und so ging das Ganze dann eigentlich los Man hatte dann die ersten Kontakte zu den Sponsoren.

[00:24:39] Dann kam natürlich andere Anfragen André Kletter da und so hat sich das seit 2009 und jetzt sind 100 Jahre vorbei entwickelt. Also mein verkamen von A nach B nach C nach. Na klar waren dann die Sponsoren Kontakte wichtig und auch mal ein Shooting neben dem Klettern hat sich das entwickelt. Dann hab ich glaube ich die Zeit mitbekommen wo der Umstellung war von Groß auf Film DSLR den konnte ich mitmachen und hab den hab ich ganz gut gemeistert. Somit kamen dann so die ersten Filme Erfahrungen. Da steckt man gerade mittendrin würde ich mal sagen das sei prima. Immer immer immer größer wird. Kennt jeder alles muss sich bewegen. Instagram wackelt wackelt schnell. Und ja das ist grad ein Riesenthema einfach und glücklicherweise mitgewachsen würde ich mal sagen der Fotografinnen will ja auch gerade die Entwicklung würde ich sagen so Es werden schon ein Abfallprodukt oder sind schon fast ein Abfallprodukt.

[00:25:48] Ja es geht ja im Film ja meistens sodass mit Instagram wackelt weil ihr Fotos anstatt Videos nicht mehr andersrum.

[00:25:59] Man merkt einfach dass immer mehr Video gewünscht wird sei es von Kletterern selber sei es von Sponsoren. Ja ganz klar ganz klar was Budgets angeht Ich muss davon leben ja.

[00:26:14] Merke ich auch in der Werbung. Also mein Geld verdiene ich durch Werbung. Ganz klar da ist Autor ein Teil davon aber ein kleiner Teil muss ihr Aussagen sind es 20 Prozent der Rest sind wirklich Mode und Industrie. Und ja ich würde sagen Klassische Werbung. Von dem ganzen Paket würde ich jetzt auch mal sagen sind im Moment ja 60 70 prozent Film. Ganz klar.

[00:26:46] Bleiben wir trotzdem weiter fotografieren. Was macht man für ein gutes oder das Gute Kläffer Fotobzw. Fotos.

[00:26:54] Ja schwer zu sagen. Von oben von unten von der Seite der erste Blick der entscheidet immer das ist ein Bauchgefühl. Klar hat ganz viel mit Licht und allem Drum und Dran zu tun. Man hat sich gerade im Moment schon ein bisschen sattgesehen über bearbeiteten Bildern. Es gibt ein paar Fotografen die schaffen es einfach immer. Gute Perspektiven gutes Licht zu haben weil sie einfach das Auge dafür entwickelt haben. Die Lichtstimmungen kennen und so weiter und so fort. Ich habe mich früher oft gefragt so Man macht es hier so die Kletter Fotografie immer nach der BGU. Dann habe ich irgendwann den thailändisch gesucht so bei der Begehung dabei zu sein. Das war dann für mich so ein bisschen das gute Kletter Foto wenn es nicht gestellt war sondern ich wirklich live bei der Begehung dabei war da gab es ein paar schöne Erlebnisse mit Alexander Melos. Ja die ist ein bisschen untergegangen. Aber würde ich mal sagen. Europas schwerste Big Wall in der Schweiz. Und wirklich alle gemeinsam an zwei Mannschaften steigen und steigen oben wieder aus dem Nichts nach. Und so wars am Ende auch. Kein Foto war gestellt war alles wirklich live dabei und es war schon geil. Nicht die besten Kletter Fotos geboren so wie man es kennt. Aber zu wissen dass sie in dem Moment nichts gestellt hat mir persönlich super viel gegeben. Und wenn ich dann auch mal steht da heutzutage. Man kann ein bisschen recherchieren wenn ich irgendwie seh von manchen Begehungen manches Fotos wirklich live dabei war und dass die dann erzeugtes von mir aus gleich einen anderen Aspekt von. Der Komposition vom Lichtführung im Moment in dem Moment die Kamera rausziehen und drauf drücken. Dann gibt’s ein paar Sachen die mich. Wahnsinnig inspiriert haben oder geil einfach will ich auch machen. Da gibt’s ein Bild vom Nanga Parbat. Haus oben am Gipfel und fotografiert sein Partner das Bild ist komplett unscharf komplett überbelichtet. Einfach weil diese ganzen technischen Sachen stimmen nicht aber du siehst so eine Gestalt auf Knien das sagt einfach alles aus. Es ist eine der größten Begehungen der Kletter Geschichte kann man nach Tagen ohne Essen und Tricks noch drauf. Gazprom erste Winterbeginn hat der Bilder nach Hause gebracht. Das gibt’s nicht reduziert auf 8000 Metern. Die Batterien aus deiner Unterhose steckst rein. Bloß weil jetzt glatt die Sonne aufgeht und der Kletterer in der Sonne steht macht dieses Bild einfach weil du bist. Das ist. Unglaublich einfach und dadurch einfach aus der Sache an sich sehr großen Respekt und dann gibt es natürlich Bilder. Was mich heute noch eines der besten Bilder ist. Surfen aber eigentlich Landschafts Fotografie kennt jeder bestimmt. Burghard großer Name sein erstes Bild von Red Bull gewonnen hat ein Surfer Bild. Alles Licht. Es sind Sekunden wo du am richtigen Ort bist. Die Landschaft ist so eine Geschichte Du musst zur richtigen Zeit am Ort zu sein aber wenn da noch irgendwie Sport oder Action passiert und es dann noch als zweites Element mit rein kommt wo du. Siehst das stimmt alles fasziniert mich das schon. Und dann gibt es natürlich noch so künstlerische Ansätze. Klar Instagram gibt einem heute verdammt viel Inspiration fast schon zuviel. Aber da gibts schon ein paar geile Nasen die da wirklich aus der klassischen Fotografie einfach noch Sachen rausholen. Ja es geht noch weiter auf jeden Fall.

[00:31:34] Findest du deine Motive oder Inspiration auf Instagram von anderen Fotografen.

[00:31:41] Klar ist es einfacher einfacher Ich habe mich ein bisschen in die letzten Jahre eingestiegen. Dann kamen ein paar Momente. Wo ich mir gedacht. Vielleicht sollte man es doch haben. Im Moment betreibe ich gar nicht mehr weil es einfach völlig unwichtig ist. Für mich ist es einfach völlig unwichtig geworden. Aber trotzdem ist es einfach sehr einfach sich Inspiration zu holen. Es ist einfach ein sehr einfacher Weg mindern kann man recherchieren aber man kommt. Ich sage es auch gerne. Ja. Sich inspirieren zu lassen definitiv klar. Ich kaufe mir auch Bücher die auf Ausstellungen und so weiter und so fort aber definitiv sind da ein paar Nasen jeden Schutzgeist Punkt aus die mich einfach einfach ihre Arbeiten veröffentlichen können die ansonsten schlummern würden. Es ist schon gut. Da hole ich mir auch definitiv Anregungen oder einfach nur zolle großen und tiefen Respekt vor der Arbeit. Den Zeitaufwand wie auch immer.

[00:32:52] Aber was sind denn deine lieblings Motive.

[00:32:55] Meine Lieblingsmotiv der Glaube ich muss ich wirklich sagen. Da gibt es wie bei der Musik. Da gibt’s keine Chance oder irgendwas wo vor dem er halt machen muss muss ich ganz ehrlich sagen es einfach. Ich finde Bilder geil. Ganz einfach. Ich bin kein Künstler und. Betrachte es als indem sie ihn auch nicht als Kunst sondern als Handwerk. Das Ganze aber durch meine Arbeit wie gesagt weil ich viel in der Werbung Arbeit beschäftige ich beschäftige mich einfach auch viel mit anderen Themen als nur Leidenschaft und Kletter und Foto und sie mir da und sie versucht es in die Fotografie mit rein zu ziehen. Damals vor Jahren ist es auch üblich mit Blitz irgendwie zu gehen war damals für viel Geld im ersten Blitzgeräte dem irgendwie da oben auf die Kamera drauf stecken kann und bin da auf Boller Sessions mitgegangen war damals noch sehr unüblich kam aber an sich aus der Modefotografie. Da habe ich es mir herausgenommen. Und da gibts viele Sachen deswegen alles was mir was mir gefällt als Bild. Was ich schau und geiles Bild. Da gibts keinen Lieblingsbild Es gibt Bilder die hervorstechen Es gibt Fotografen die aus irgendeinem Grund hervorstechen immer wieder weil sie talentiert sind weil sie an Orten sind wo man nicht hinkommt weil sie Aktionen starten die aufwendig sind und die inspirieren mich und die finde ich gut. Aber ich würde es nicht auf ein Thema einschränken ganz klar nicht in Gayle Modefotografen Fotografen. Es gibt unglaublich gute Landschafts Fotografen Tir Fotografen so jedes jedes Thema in der Fotografie ist so speziell wenn es die Leute gut betreiben. So viel Aufwand dazu und so viel Kreativität. Da gibt es auch keine Grenzen und es wäre schade dazu sagen.

[00:35:07] Ich finde nur das geil.

[00:35:10] Jetzt hat sie schon das mit dem Blitz erwähnt. Was den Ausrüstungsgegenständen so objektive Kameras und so weiter. Ein Teil der dazugehört ja alles.

[00:35:23] Ich sage mal Mandy ist dann doch noch mal was anderes zu fotografieren als mit einer großen Spiegelreflex.

[00:35:29] Das wird sich ändern es wird viel mit dem Handy fotografiert. Es wird auch viel veröffentlicht. Also ich hatte dieses Monat mein erstes Foto in der Alpine musste ich auch ein bisschen schmunzeln.

[00:35:40] Was auf einer DIN-A4-Seite veröffentlicht wurde. Aber ja da geht hin. Bei dir ist auch ein schöner Spruch ein alter Spruch Die beste Kamera ist die die du immer dabei hast.

[00:35:52] Punkt aus. Früher waren schlechte Kameras heute sind kleine gute Kameras und die Entwicklung geht dahin dass du mit dem iPhone viel machen kannst. Immer mehr machen müssen. Aber ich hatte letztes Jahr einen schönen Workshop und im Vorfeld alle die teilgenommen haben ein bisschen versucht herauszubekommen was sie interessiert. Ja ein großer Punkt war halt Equipment. Hab mich auch ein bisschen gewundert deswegen hab ich mein Bus dann voll gemacht mit allem was ich im Keller liegen hab von der Photo Tasche Neptuns hat die verschiedenen Modelle und so weiter. Im Endeffekt ist es klar. Abhängig von dem Job oder von dem OB von der Aktion die du machst Schoener Schritt hin zu den Spiegel Loosen macht das Ganze natürlich um einiges leichter und kleiner. Vor allem mit der DSLR ein Berg mit drei Objektiven beschäftigt zu schleppen mit SPIEGEL WISSEN und drei Objektiven dazu haste die Hälfte einfach an Platz und Gewicht. Na klar wenn ich jetzt weiß ich bin nur im alpinen unterwegs. Also ich sag wirklich live dabei mit Schnee und Eis und allem Drum und Dran nehme ich auch nur zwei Objektive mit Stadtpartei. Ich weiß vorher wo ich bin und was ich mitnehmen kann. Jetzt in Grönland wusste ich Okay ich habe in meinem Boot wo ich zumindest meine alles reinlegen kann so eine kleine Beiß und dann kann ich nochmal links und rechts gucken was ich mitnehmen hab dann auch nicht ohne große Drone dabeigehabt weil ich wusste ich muss ja nicht überall hin schleppen. Das macht schon sehr viel aus. Klar Kamera Taschen sollten funktional sein aber ich Slama jetzt gerade im Moment die Entwicklung dahin. Es ist sehr cool auf jeden Fall Spaß die Hälfte kann ich ja auch nur jedem empfehlen. Am Ende der Band arbeite ich dann nur mit zum objektiven um nicht tausend Mal das Objektiv zu wechseln. Aber da auch nicht die lange Optik weglassen weil ich dann trotzdem nochmal die. Ein anderes Foto ist was man aus der man kennt immer wieder mit 200 Millimetern nahenden Kletter daran und du bist 50 Meter drüber ist schon da. Ich nehme lieber mal ein Objektiv mehr mit als 1 weniger einfach nochmal andere Perspektiven hin bekommst du so nicht bekommen würdest.

[00:38:33] Auf jeden Fall sollte Ausrüstungsgegenständen positivste Auswirkungen für dich in letzter Zeit ganz klar die Spiegel lose Kamera 100 Prozent. Wie gesagt Ich habe damals die erste auf dem Markt war von Olympus mit der habe ich dann auch.

[00:38:53] Meine Kamera. Nein die hatte nicht besonders viel Megapixel aber war dann auch im Accept fotografieren und wurde im Endeffekt auch am Messestand groß aufgeblasen und da hat es mir dann auch irgendwann gesagt dieses ganze Pixel Wahnsinn. Irgendwie hatte ich nur 16 oderso. Und trotzdem war das Ding dann irgendwie groß am Messestand gehangen geht alles. Das war für mich dann doch ganz klar kommuniziert wenn der Sponsor oder die Agentur sagt die Bilder irgendwie 50 Megapixel und ich muss die große mitschleppen dann müsste das auch bezahlen. Also ich nehme meine kleine mit. Ich habe einen kleinen Rucksack ich kann mich frei bewegen. Hab dann auch mit Risiko und Gefahr zu tun am Ende das war das erste Mal die kleine Olympus. Keine Ahnung was das für eine damals war einfach kein Spiegel kleiner Chip soll das erste Mal ohne Spiegelreflex. Fühle mich nicht ganz wohl sozusagen aber als super funktioniert. Habe ich dann auch in Peru dabeigehabt noch ein kleines Filmchen gemacht. Alles kein großes Kino aber alles für diesen Zweck völlig ausreichend. Es war ja eine fette dabeizuhaben aber. Nö. Heutzutage noch einfacher. Die Sony machen guten Job mit ihren Kameras und so weiter.

[00:40:20] Ja das war ein Film noch dazu einfach.

[00:40:26] Du bist in der Wand und muss beides gleichzeitig machen. Du musst ein Foto nach Hause bringen und du musst einen Clip mit nach Hause bringen. Er schnitt titellosen mit dieser Qualität der Grad die grad geboten wird die letzten zwei Jahre ist einfach ein riesiger Unterschied. Also monströs zu Film und Foto in einen Haufen wirft und da die Qualität jetzt anschaut die da rauskommt aus einer Kamera. Unglaublich einfach. Ja auch das ist wird immer durchdacht da sage ich jetzt einfach mal die Hersteller stellen sich schon einfach darauf ein.

[00:41:07] Also für mich ne geile Entwicklung Definitiv ja jetzt hast du deine Fotos zuhause. Also nicht nur eine Kamera sondern sogar wirfst du die dann quasi von der Kamera direkt zum Kunden oder bearbeitet und bearbeitet.

[00:41:24] Ja. Ganz würde ich auch keinen empfehlen. Im Endeffekt mit damals schon gesagt. BILD.

[00:41:36] Im ersten Bild Entwicklung rauskommt damals war mich sehr viel mit beschäftigt. Ich war gerne in der Dunkelkammer. Sowohl Farbe als auch schwarz weiß. Genauso ist es jetzt mit Capcom eigentlich ausschließlich. Was ist eigentlich mein Entwicklungsstufe. Das sind die Möglichkeiten einfach unendlich geworden. Und es macht auch Spaß. Man kann auch ziemlich Müll fotografieren und bekommt noch ein ziemlich geiles Foto dabei raus. Manchmal macht es sogar den Reiz aus völlig beschissen belichteten Fotos. Irgendwann habe ich gelernt auch jetzt in der Mode und weiter ein bisschen bewusst falsch zu belichten bewusst jetzt mal Blödsinn zu machen und durch die Möglichkeiten die die Technik gibt. Dem Ganzen einfach dem Stil zu geben. Ich glaube das ist es auch definitiv was die Kletter Fotos von mir bisschen vielleicht früher. Heutzutage finde ich es aus dem Ganzen so viele Leute die alles machen. Aber in Ich würde mal sagen großer Schritt war dieses sich länger mit der Entwicklung zu beschäftigen und dass sich auch was zu trauen die Regler wirklich auszuprobieren bis zum Ende. Und ja. Da stecke ich ziemlich viel Zeit ein. Definitiv.

[00:43:09] Und Welchen Rat würdest du jetzt jemanden geben der bessere Fotos machen möchte. Wie gesagt.

[00:43:17] Der Rat ist definitiv sich wohlzufühlen in der Wand. Technik ist. Das muss sitzen Punkt aus der jenige vor der Linse ja ist einfach begrenzt in seiner Kraft so stelle ich immer wieder fest Es muss schnell gehen. Man muss sein Equipment zu 100 Prozent unter Kontrolle haben und das kann man am Boden üben. Manuell nur manuell fotografieren und das muss einfach wie am Schnürchen laufen. Man muss das hundertprozentig unter Kontrolle haben. Zu wissen okey will ich jetzt eine offene geschlossene Blende. Das sollte man alles vorher im Kopf haben was man haben will. Es muss eigentlich in Sekunden abrufbar sein Querformat Hochformat Belichtung dabei umzustellen weil dann im Hintergrund irgendwie noch etwas ausreißt dabei schon im Hinterkopf zu wissen Okay. Was kann ich jetzt aus der Software rausholen. Ist der Kontrast zu hoch aber das hole ich mir eine Software wider oder das Bild geht jetzt einfach nicht wir stellen sofort die Szene um. Am Berg sind zehn Minuten können verdammt lang sein. Irgendwie scheint mir beim letzten Bold oder bei der letzten Sicherung alles im Endeffekt tut man demjenigen der klettert einen verdammt großen Gefallen wenn man einfach. Mit drückt und sagt Junge wir haben es im Kasten. Sich hundertprozentig sicher sein im Umgang mit seiner Kamera mit Schärfe mit Autofokus mit Belichtung. Objektiv Wechsel. Jeder sollte wenn es nicht stressig ist den ein oder anderen Objektiv wechseln gemacht haben um zu wissen dass das Objektiv in der Tasche bleibt oder an der Kamera bleibt.

[00:45:15] Ich fühle mich in meinem Klettergurt wohl in meinem Schicksal wohl. Ich habe meine Taschen für mich so gepackt dass jeder individuell. Da kann man viele Empfehlungen aussprechen mache ich auch an meinen Workshops eine Reinsch von acht Taschen da schaut sie euch an. Alle Taschen haben ihre Gimmicks aber am Ende muss man sich selber damit wohlfühlen und. Den Zugriff kennen zu seiner Kamera Objektiv wechseln können nicht als gucken muss in die zwei roten Punkte dieses ganze sein Equipment muss 100Prozent laufen und schnell auf und dann glaube ich habe man schon verdammt viel gewonnen weil man auch dann in der Wand viel bekommt. Schnell von Hochformat Format umstellen den Fokus ändern die Belichtung ändern.

[00:46:06] Das macht einfach schon so viel auf. Innerhalb von einer Minute das Objektiv zu wechseln obwohl der Kletterer eigentlich noch in derselben Position ist sagen Okay ich nütze sein schütteln aus um schnell mein Objektiv zu wechseln das merkt er gar nicht und habe eigentlich von einer Szenerie zwei komplett unterschiedliche Perspektiven das Objektiv gewechselt haben. Ich bin einmal nah dran und haue einfach meinen Superweib drauf und habe gleichzeitig noch den Panna Panorama Schuss eigentlich aus derselben Kletter Stellung sag ich jetzt einfach mal er schüttelt eine Minute. Ich habe derzeit. Zwei Bilder. Zwei komplett unterschiedlich die manchmal auch so veröffentlicht werden man muss dieselbe Kletter Position ist und das macht würd ich mal sagen sehr viel aus.

[00:46:54] Und jetzt mal die negative Sache gibt es da noch Ratschläge oder irgendwelche Tipps oder Annahmen in der Welt wo du sagst das stimmt überhaupt nicht.

[00:47:04] JPEG genauso gern in diese Richtung.

[00:47:13] Wer den Anspruch auf eine Fotografie hat. Das ist eigentlich alles andere wirklich geht raus und.

[00:47:28] Ja am Ende kann ich nur den Tipp geben das Beste hab die Kamera immer dabei. Punkt aus. Das macht ein gutes Bild aus das du machst. Am Ende hast du es am Ende wirklich machst sind viele Situationen gewesen wo ich auch gesagt dass Jungs. Es ist kalt wie auch immer irgendwas gesagt hat. Noch zehn Minuten vielleicht gehen die Wolken nochmal auf. Oder genau das Gegenteil. Noch einmal kommt Nebel in die Wand weil. Vorher fünf Minuten vorher abgeseilt wäre es nicht mehr gehabt. Nur ein schöner Spruch von einem guten Kollegen mit dem ich einfach noch wenn du denkst das ist vorbei zählt nochmal bis 100. Das sind so Sachen so machen es manchmal aus Es ist manchmal auch.

[00:48:26] Da bin ich nicht gut dran wahrscheinlich aber diese Momente neben dem Bild so bekommen. Finde ich cool wenn das jemand schafft und da ist es genau das man hat sich ein Bild gemacht wartet nochmal zehn Sekunden dann ist es vielleicht cool Erlacher von der Person oder Situation aus der das Ganze dann anschaut. Nochmal ein ganz anderes Bild gibt es aber eine ganze Story macht komponiert Szenen zurecht in der Wand oder am Boden oder sonst wo sind für dich in deinem Auge perfekt.

[00:49:09] Ganz oft in der Mode was im Kopf hast du es auch im Kasten dann schaust du kurz auf den Display dann schaust du hoch das Model macht irgendwas drauf weil sie abgelenkt ist weil sie eigentlich ist das kannst du eigentlich alles umsetzen. So versucht die Szene rechts und links noch einzufangen. Es sind die authentischen Geschichten.

[00:49:41] Das ist im Prinzip das was uns schon mal gesagt hat dass das mit dem Nichts gestellt.

[00:49:45] Das ist ja klar. Also gefallen mir auch wenn ich sie sehe die einer Captchas muss. Also ich hab da sicherlich ein paar im Kopf. Zudem sind auch nicht veröffentlicht sondern die mir viel bringen. Oft werden sie da nicht veröffentlicht weil es nicht die perfekten Bilder sind oder noch immer aber ja.

[00:50:09] Welche fotografischen Fähigkeiten hast du dir in den letzten Jahren angeeignet. Bei mir zum Beispiel ich wieder ist es so Die Nacht photographierte ich noch besser möchtebzw. angehen möchte.

[00:50:21] Was ist das bei dir was so einen letzten Jahren gelernt hast und was du aber auf jeden Fall noch in den nächsten Jahren machen möchtest.

[00:50:28] Nach Kryptografie sicher dazu. Das ist ein großes Spiel. Wenn ich jetzt auch nicht der beste wäre ich probiere es immer wieder. Aber das ist wirklich meins. Da gibts gute Jungs da muss ich auch immer wieder mit den Ohren schlackern. Das ist ein großes Spielfeld was ich gerne noch ein bisschen mehr betreiben würde. Auf jeden Fall was ich mir angeeignet hat und was ich gern noch mehr ausbauen würde. Wo es entstanden ist. Es gibt so Situationen. Die ich bei Jobs hatte. Ich hatte unter anderem und das war wirklich ein Schlüsselerlebnis. Ich durfte assistieren bei war es auch schon ein gutes Stück Jim Rakete. Ich habe das aber relativ sehr bekannte Porträtfotografie alle Politiker alle von Jimi Hendrix bis weiß ich war ein geiler alter Mann John ist nie auf die Digitalfotografie umgestiegen und hatte mal so ein Modeketten Marshal. Da konnte ich in Berlin assistieren. Oh mein Gott was kann ich so eine Sängerin Carmela. Ich bin nach Berlin gefahren in sein Studio super nervös gewesen. War da nicht da. Los irgendwann. Der Kunde war da das Model war da. Nervös kommentiert. Mit kaputten Jeans ein Typ ich würde nie denken würde es da sein Tagessatz von 15000 Euro hat. Irgendwie seine Kamera auch. Man hat gemeint Peter Lindberg war in der Stadt ein alter Kumpel von dem wollte er machen sorry dass er zu spät ist. Schmuck geil wurde mir der Gaskocher handeln so wie man es kennt von Autos eine kleine Alu kann er mit einem Gaskocher doch macht Kaffee und Kunde. Geiler Tisch Geliebter. Es ist einfach dieses normal bleiben. Es ist keine Zauberei. Ich mache auch nur ein Foto aus egal wie groß das Trara ist egal wie groß der Name ist jemand fotografiert oder nicht fotografiert alles normale Menschen die ihren Kaffee auf einem Gaskocher. Das ist ja wirklich ein Schlüsselmoment. Wie er mit Kunden mit Menschen macht eine Fotografie aus. Demgegenüber als normalen Mensch betrachtet. Das war eindrücklich dieser Tag mit ihm zumal er mit reichen Menschen mit berühmten Menschen mit Kunden und am Ende war ich der Letzte mit ihm Bier gesoffen habe. Nachts um zehn mit mir das Zelt abgebaut hat. Beim Streichen geholfen hat vom Hintergrund solche Geschichten. Und das hat mich eindrücklich bewegt was mir eine Lockerheit verpasst hat in den Jahren danach noch mehr. Ist es wirklich egal wer vor der Linse steht oder wie chaotisch die Situation ist. Es geht nur um Schießbude das hat mir viel gebracht als dann irgendwie auch in der Kletter Szene auf einmal irgendwelche Klößen vor mir standen. Es sind auch alles nur das hat viel ausgemacht. Da kamen dann auch die Möglichkeiten auf Expeditionen mitzugehen. Das sind alles normale Menschen die sich freuen wenn sie normal behandelt werden und es wird von den Stars und Sternchen irgendwie in der Modeszene bis zum. Grade gehypt wird. Ja.

[00:54:50] Es bleibt alles ein Foto und mir kann man sagen Es geht in die Richtung Mentoringbzw. Abkupfern von anderen oder Kopieren von anderen von besserem besseres vielleicht falsch aber an anderen halt. Denkst du auch das man von anderen viel mehr für die Praxis lernen kann als.

[00:55:16] Aus Büchern Soll ich mal unterstützen. Es geht nurso. Nur. Ist.

[00:55:22] Alles was ich gelernt habe habe ich von anderen. Egal ob es im Umgang mit Menschen ob es Kameratechnik vor allem Licht also Licht ich mach mit Licht ich. Jetzt wieder weniger weil ich mehr auf available Leid umsteigt. Einfachso. Es sind immer so Phasen im Endeffekt die man durchgeht aber am Ende die Erfahrung mit anderen Fotografen assistieren zu dürfen oder mit unterwegs sein zu dürfen. Es ist einfach Ja das A und O ganz klar auf jeden Fall egal wie gut es gibt keine guten und schlechten Fotografen selbst. Du empfindest dass es ein schlechtes Foto ist dann lernst du diese Person kennen und dann weißt du warum die Leute gerne mit ihm unterwegs sind. Das macht meiner Meinung nach 90 Prozent der Arbeit von dem Fotografen aus. Dass du. Fotograf bist Du bist halt mit Menschen unterwegs musste Hänel. Sie müssen dir etwas geben also musst du ihnen auch was geben. Foto vollkommen zweitrangig. Ist ganz ganz weit hinten kommt das Foto. Das ist der letzte Moment und der dauert eine Hundertstel. Punkt. Alles davor und danach spielt eine Rolle spielt auch für mich eigentlich keine Rolle. Es ist halt was das habe ich gelernt. Ich kann mit einer Kamera umgehen Ich kann auf einen Knopf drücken ich kann belichten aber eigentlich ist ein Foto. Ein Hundertstel von einer vierwöchigen Expedition.

[00:57:00] Das Ergebnis Im Prinzip im Umgang mit anderen Menschen.

[00:57:03] 100 prozent Fotografie ist für mich nichts anders. Du bist. Allein. In der. Wüstenlandschaft sind noch andere Voraussetzungen. Aber selbst wenn du selbst wenn du das bist und gut bist du meistens im Team unterwegs. Man darf trotzdem die Leute die du oft nicht genannt werden nicht vergessen. Es sind immer Leute mit dir unterwegs. Du hast Assistenten wie auch immer. Die machen einfach deine Arbeit genau beeinflussen deine Arbeit genauso. Ohne die würde es nicht gehen.

[00:57:38] Ja ganz klar. Das Foto ist das kleinste kleine Geschichte finde ich schon in der Hammer.

[00:57:46] Aber gab es auch Bereich noch andere lustige Anekdotenbzw. atemberaubende Momente wo du sagst das werde ich nie vergessen Das war so geil. Lustige Nile wahrscheinlich vom Kacken in der Badewanne bis.

[00:58:05] Jetzt wirklich.

[00:58:06] Es gibt auch schauriger die ganz einträglichen Erlebnissen sind eher in die andere Richtung. Ganz klar für mich sehr beeinflusst ja lustig.

[00:58:17] Man weiß nie Bergmeier ist mit Leuten unterwegs. Jeder Tag ist jeder Tag Blödsinn der irgendwann doch irgendwas gibt. Da kann ich gar keinen speziellen Moment rausziehen weil jeder Tag in den Bergen oder auch Job oder Expedition ist einfach ein schöner Tag. Ich sag ja wirklich zuviel nie ein lustiger Moment war mit Alex Negus aus seiner ersten Big Boy.

[00:58:48] Janisch aufbauen müssen mit Yoshi unterwegs. Ich weiß nicht wie lange wir in der wandernd fünf sechs Tage geht das Wasser aushält.

[00:58:58] Dann hat man nur noch Bier. Morgens um acht Bier in seinem letzten Tage noch 15 Stunden in der Wand. Der Ausstieg kommt noch sieben schwere Längen die noch keiner gesehen hat.

[00:59:11] Hält sonst nichts mehr Flüssiges in Haferflocken ins Bier geht halt nicht anders in diesem Moment. Und trotzdem. Ja dann trotzdem oben auszusteigen und trotzdem noch raus klettern.

[00:59:31] Da gibt es viele viele schöne Momente im Kopf bleiben natürlich auch die anderen Momente die genau das Gegenteil sind. Die Geschichten gehen in den Bergen nie aus.

[00:59:46] Da bin ich mir relativ sicher da ich kein Kletterer bin jetzt muss ich nochmal zurück was ich gerade gesagt hast. Liquor hat einfach Pech.

[00:59:59] So kann man im Endeffekt wartet man natürlich bis alle oben sind dahin wo kein Zweiter. Dann sollte der bis dahin wo kein zweiter aber man lässt sich auch das nicht verhindern. Die spannendsten Momente.

[01:00:20] Oh mein Gott. Ein lustiger Moment muss ich ja auch in Peru auf 5000 Meter Big Boy klettern klettern auf einem Band. Kollege Huber Mir 20 Meter keine Sicherung auch nicht möglich irgendwas zu legen schwieriges Gelände und es war klar So ein Band wenn er jetzt fällt fallen wir beide Runde. Also ist es auch egal er schreit zweimal auf. Nun ist er ja runterfällt Faymann beide. Ich musste wirklich hineingesetzt.

[01:00:57] Geknackt werden alle sterbe ich beim Kacken aber dann auch nicht losgelassen. Daher war alles gut. Da gibts ein paar Momente da finden viele immer lustig und im Moment ist es gar nicht so lustig aber es sind dann immer die Geschichten die man mir zumindest am meisten nachgefragt wie das funktioniert.

[01:01:31] Und auch sonst wo. Man kann es einfach mit expliziert kacken sage ich mal gibt es dann irgendwo so persönlich besseres Bild für dichbzw. vielleicht auch eine Serie und wie ist denn die Geschichte dazu ist das was ich meine sind für mich die Momente wo ich sage jetzt mal leicht dabei.

[01:01:59] Im Endeffekt ist es kein eigenes Bild. Es sind ja Momente wo ich einfach Danke dass man da. Die Einladung bekommen hat sage ich jetzt einfach mal da sein darf an dieser Stelle wo du ohne Hilfe nie hinkommen würdest auch nie hingehen. Also ich würde mir im Leben nicht einfallen. Aber halt jetzt da bist sei es irgendwo in Indien sei es irgendwo jetzt dieses Jahr in Grönland an Orte wo mich meine Fotografen hingeschickt hat damit Robert auf die Expedition zu gehen und die Möglichkeit zu haben. Drohne zu fliegen und hier Bilder zu schießen aus Perspektiven die vor drei Jahren noch nicht möglich gewesen wären und jetzt einfach möglich sind. Dadurch dass ich finde dass ich die Möglichkeit bekommen habe dahin zu fliegen. Ja da gibt es viele Bilder die bedingt dadurch dass ich da sein darf ganz einfach irgendwie den Eisberg. Untergehende Sonne alles glüht Lila und Rot. Was mache ich hier. Leute kurz vorm Kollabieren trotzdem irgendwie noch Höchstleistung bringen und du darfst aufdrücken.

[01:03:30] Viele Momente sind wirklich Hundertstel.

[01:03:37] Die letzten 15 Jahre haben dich dahin gebracht. Ja aber das muss jetzt noch nicht einmal das muss auch nicht in den Bergen sein das ist genauso ein Bild von meinen kleinen wenn sie irgendwo auf der Wiese herumtollen und das Licht passt und alles passt. Das dabei irgendwas aufdrücken kannst. Das sind die Momente. Du bist hier als Person mit einer Kamera und kannst ja manchmal Geschichte schreiben oder Geschichte fotografieren. Auch wenn es nur Kletter Geschichte ist interessiert am Ende vielleicht keine Sau. Aber ja ich glaube das macht die Fotografie auch aus. Ich habe letzte Woche mir die Ausstellung angesehen. Einfach. Eindrücklich von schlimmen des guten Bildern. Da steht jemand hinter der Kamera und erlebt diesen Moment in dieser Sekunde mit.

[01:04:41] Und drückt auch noch drauf. Und da gibt’s Momente in der Geschichte.

[01:04:46] Die einfach unglaublich sind dass diese Momente jemand festhält und das macht den Fotografien aus ist alles inflationär. Bei vielen Momenten. Es gibt immer noch Momente die bleiben einmalig. Ganz einfach Es ist nicht das Selfie vom Spiegel sondern einfach geschichtliche sportliche Leistungen schlimme Momente. Wie auch immer davon lebt die Fotografie auch immer noch. Und soll es ja auch weiterhin geben.

[01:05:20] Da fand ich James Nachtwey Fotograf sehr eindrücklich.

[01:05:27] Erschreckende Bilder aber wirklich ist eines dieser Beispiele sein Leben für solche Momente als Bild einfach nur schrecklich.

[01:05:40] Aber trotzdem ist da jemand dokumentiert und so wie es ist. Genau da kann ich nur jedem empfehlen sich jedes Jahr reinzuziehen ist immer noch einfach. Unglaublich was da was Leute für ein Engagement betreiben an Orte zu fahren Sachen festzuhalten die man nicht sehen will die aber gezeigt werden müssen um die Bilderflut. Dort.

[01:06:13] Scheinen fast bis zum Tränen zu führen im Positiven wie im negativen Sinne. Immer noch geht man voll gestopft wird mit Bildern.

[01:06:27] Ort wo du sagst Da musst du unbedingt hin nach Hause zu viel unterwegs.

[01:06:35] Nee klar Das ist genau das Gegenteil muss ich ganz ehrlich sagen dafür bin ich auch glücklich. Viel am Reisen bin ich auch glücklich aber ich freue mich jedes Mal auf meine Heimat.

[01:06:50] Goldener Herbst bei uns in Franken war gestern beim Klettern außen nur der Weg zum Felsen aber genauso schön wie in Grönland.

[01:07:01] Ich schätze das Zuhause sein. Ja. Definitiv und es gibt noch viele Orte die auf der Liste stehen. Definitiv. Aber es ist auch ganz klar Jeder Ort ist gleich und jeder Ort hat einfach sein und seine Besonderheit und natürlich gibt es Orte wie Nepal und Grönland die nochmal durch ihre Gewalt einfach nochmal eins obendrauf setzen sagt auch hier in der fränkischen Gib mir jedes mein Herz aus Spanien oder in Italien oder was auch immer an der Nordsee. Man muss nicht weit reisen denn das muss nicht weit fahren um Naturschönheiten zu sehen wie auch immer.

[01:07:52] Ich fände es spannend weil du sagst mit Grönland oder was auch immer und so weiter wie es denn wäre wenn ein Grönländer quasi in die Fränkische Schweiz kommt ob der das genauso sieht nur anders rum. Ich hatte das Glück in Patagonien auf einer Expedition auf einen selber organisierten.

[01:08:16] Dort wunderbare Menschen kennengelernt junge Menschen und die die ich bis jetzt kennen die wirklich dort leben wirklich nur aus einem Rucksack kein Geld nichts aber wirklich sich dem Klettern verschrieben haben. Ist es schwierig von Südamerika nach Europa zu kommen. Und dann haben wir uns da zusammengetan hier vier Freunde von mir und haben den gebürgt haben ihren Flug bezahlt und haben sie hier nach Europa eingeladen. Und waren mit denen hier drei Monate in Europa unterwegs. Wir haben immer noch Kontakt mit meiner Familie rüber zu fliegen nach Argentinien die man zu besuchen. Und haben dann Patagonien die kennen das alles. Sie waren hier einen Monat in Franken haben sich gefreut wie die Kinder. Schamoni Ach Grimsel Pass was weiß ich wohin gefahren also wirklich nach Kiwis sind im Fahrrad gefahren haben wir hier große Wanderungen durch die Berge gemacht.

[01:09:30] Logisch. Es gibt hier verdammt viel zu sehen.

[01:09:39] Auch wenn es ein gutes Bier gibt.

[01:09:41] Aber in der Fränkischen Schweiz war auch das Einzige was ich wirklich. Sie haben sich jeden Tag Schwarzbrot zehn Kilo Nutella und.

[01:09:55] Denen man auch überleben muss viel klettern es wieder runterkommt. Cool.

[01:10:08] Das Thema Fotografie am Ende da kommt mir ein paar Fragen die alle gleich sind. Kurze Frage Antwort Kannst du ausdehnen wie du möchtest. Berge oder mehr. Mein Favorit und warum. Berge ich mag ja in.

[01:10:27] Vier Wochen mit meinen Kindern im mehr Urlaub Ich war zweimal im Meer. Ich habe großen Respekt vor dem Respekt vor Whiteboard hergemacht surfen und Kajak.

[01:10:43] Großen Respekt. Nichts für mich. Wie würdest du deine Zeit auf einer einsamen Berghütte verbringen ohne drei Monate dort wirst. Kommt drauf an wen oder was ich mitnehmen will. Du bist einfach und was Saidi überlassen.

[01:10:59] Was bei mir überlassen. Nach dem ganzen Wahnsinn würde ich bis auf eine Handvoll Bücher. Alles unterlassen lesen laufen Spottnamen.

[01:11:15] Was wären das für Bücher. Alles alles was ich aktuell lese.

[01:11:21] Ich habe mich in das Thema. Ich habe es sogar vergessen Gib mir eine Sekunde und hole ist schnell.

[01:11:40] Frankfurt gerade dieses Buch das muss man kurz abwarten. Deswegen kannst du jetzt einfach so 15 Sekunden 30 Sekunden vorspulen. Kein Moggi Ekici.

[01:11:58] Die japanische Lebenskunst das kenne ich ja genau da lese ich mich gerade ein bisschen dahin kam ja aus dem Nichts entgegen geflogen. Ja vom Roman zum Sachbuch Die Liste ist lang lang.

[01:12:14] Ich würde einfach mal die ersten zehn die auf der Liste stehen. Ich habe da so einen Stapel der inzwischen schon fast trifft. Also vieles lesen hätte ich nie nicht ganz einfach wenn ich niemanden mitnehmen dürfte.

[01:12:30] ZEIT Nehmen Sie sich vor Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auch mitbekommt. Ohne welches Gegenstand oder Gadget würdest du nie in die Berge gehen. Bei mir ist zum Beispiel das Telefon ganz klassisch. Wirklich für Notfälle für Fotografie für alles.

[01:13:08] Bei mir ist es gerade im Moment des Handy klar Wenn ich mit mehreren Leuten länger unterwegs bin Ohrenstöpsel ganz klar. Ich finde die. Ich hab gern einen Wanderstock Definitives. Und ein zweites Paar Socken. Ja und sonst nichts. Also ich brauch nichts wirklich Nee nee sind eher so die Basics die einen wohl fühlen lassen wie Ohrenstöpsel wenn jemand so ein trockenes Paar Socken Schuhe gibt es also die Top drei Blogs Magazine Ressourcen im Internet offline online die für mehr Berge für mich das einzig Mögliche für die Sehne sage ich jetzt einfach mal ist für mich planned mauerten ganz klar das ist das Archiv des Kletterns immer aktuell sehr gut recherchiert. Super Typ der es betreibt als wirklich einfach gut recherchiert. Also planned Maul mich. The place to be für Kletter Infos für die Szene ganz klar. Ansonsten muss ich zugeben wahllos Ians Bilder bis zu Instagram. Ja da gibts nichts Besonderes.

[01:14:57] Du bist mal wieder mehr mit den Kindern zurück an die Berge. Dagegen sehr früh aufstehen das muss man in den Bergen. Sehr sehr früh aufstehen einfach los.

[01:15:14] In den Sonnenaufgang denkendes kann auch am Strand sein. Laufen ist für mich. Ja ein Gefühl der Berge. Du bist immer auf den Füßen Du läufst früh aufstehen gehört dazu. Das ist es was ich immer mit Bergen in Verbindung bringen werde und muss. Du musst immer zu früh raus. Du denkst du bist so nicht schlafen. Aber es lohnt sich immer. Nie Aufstehen hatte einfach einen Moment. Okay jetzt hat es sich gelohnt mehr bis ins Hinterland wennst Bist du glücklich zum Frühstück zu bekommen.

[01:16:05] Wen würdest du gerne mal einen Podcast hören.

[01:16:14] Bei der Kletter Fotografie würde ich sagen coole Socke aus Hamburg Radomski großes Vorbild. Sie machen ihre Sache gut. Besser als ich. Es ist einfach verdammt gut. Ich mag ihre Zurückhaltung so ein bisschen nämlich. Es ist einfach Bild gewaltig.

[01:16:52] Es sind interessante sehr sehr sehr gute Fotografen sehr cool wenn wir mal gucken ob ich auch an deiner Stelle und zum Schluss wackelnden die Leute mehr über dich erfahren.

[01:17:12] Du hast eine Webseite ganz aktuell.

[01:17:17] Gibt es irgendwo was wo man dir folgen kann und wo man ein bisschen mehr über dich sehen kann. Wie gesagt ich hab mir gedacht Instagram ist es aber. Ja. Das sehe ich auch als ein verlängerter Arm. Meiner Webseite um das Portfolio ein bisschen aktueller zu halten weil ich einfach sehr viel produzieren täglich eigentlich.

[01:17:48] Ja weiß was auf meiner Liste steht Webseite und in dem Fall Instagram als Portfolio also nicht als Blog oder irgendwie was ich täglich macht. Dafür soll es nicht gut sein aber es soll als Portfolio dienen und ein bisschen mehr zu füttern. Ja aber es ist mir auch nicht ganz so wichtig. Also ich stelle fest dass es weder Auswirkungen auf mein Tun hat ob da jetzt mehr oder weniger steht ob das aktuell oder nicht aktuell ist. Es spielt einfach keine Rolle und es stellt sich auch bei den ganzen guten Fotografen wo ich wirklich weiß dass sie viel Arbeit haben und gut im Geschäft sind die ich auch schätze. Zwei Beispiele Da gibt es noch ein paar Michael Müller. Der auch sehr viel Author schießt ein unglaublich guter Autor Fotograf ist aber halt mehr Richtung People und Automodell. Michael Müller ist ein ganz großes Vorbild der hat ganz viel von dem sie halten was wir alle haben in der Autos geprägt weil er einfach der Erste war der einen gewissen Deal geprägt hat in der Pippo Fotografie seit Jahren das immer noch tut. Münster Die anschaust sind alle nicht aktuell weil sie einfach unterwegs sind. Sie produzieren wirklich und das ist es am Ende. Es gibt nichts wo man mich leicht beobachten kann oder natürlich sagen Workshops oder Ich hab das gemacht ja leider auch die Zeiten dazu. Mal schauen ob ich mal wieder auf die Beine stellen. Mir gut gefallen sein ist klasse vor allem auch zu sehen dass da Leute wirklich etwas mitgenommen haben und jetzt ein bisschen beobachtet haben und weiter recherchiert habe da wirklich etwas mitgenommen haben und auch wirklich nutzen konnten und Erfolg haben damit das fand ich schön zu beobachten.

[01:19:52] Dann machen wir es doch einfach so Sobald im Workshop Machs irgendwie doch wieder online willst gibst du mir Bescheid und dann trage ich das in die Welt hinaus das finde ich gut.

[01:20:05] Super es war wirklich richtig spannend und du hast doch nochmal so ein paar Sachen gesagt die ich so noch nicht kannte und ich hänge immer noch an Rakete irgendwie und sehr sehr cool auf jeden Fall. Vielen vielen Dank.

[01:20:19] Es würde mich freuen wenn uns irgendwann mal treffen in der Fränkischen Schweiz reicht es vorbei.

[01:20:24] Von daher ist schon uns steht immer noch besser da.

[01:20:33] Nee danke für die Einladung und ich wünsch dir noch alles alles Gute.

[01:20:39] Ich bin gespannt vor deiner Reise hingeht und was man noch alles von dir sehen und hören werden.

[01:20:45] Und bis irgendwann Frank.

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