015: Wusa Sabrina u. Christian. DIE Berg-Love-Story. Vom Großglockner zum Pik Lenin

25. Januar 2017 in PodcastTrailrunning

Oft empfohlen habe ich die Beiden endlich vor das Mikro bekommen. Es ist eine wahr Bergliebe. Dabei sind die Beiden aus sehr unterschiedlichen Regionen. Sabrina aus dem Ruhrpott und Christian von der Alm.
Ihre Love-Story und eine spannende Geschichte vom Pik Lenin in dieser Episode!

(Video kommt wenn ich gutes Internet habe)

(Titelbild: Danke an Erika)

Das erste Interview zu dritt. Und was für Eines! Mit Sabrina und Christian. Und teilweise war auch Luke Skywalker auf dem Tisch.

Wir sprechen darüber wie sich die Beiden kennengelernt haben, ihre Expedition zum Pik Lenin und auch tierisches.

Die Beiden beim laufen

Die Beiden beim laufen

Ausserdem

Der Öxit?! Preußen, Pickel, Baseballschläger. Österreich spielt keine Rolle in der Weltpolitik. Scheißerei auf 5.000 m.
Und die Klarstellung: Luke wird metrosexuell erzogen!

Sabrina und Luke beim Trailrunning

Sabrina und Luke beim Trailrunning

Gadgets: Während Sabrina nie ohne Toilettenpapier unterwegs ist, nimmt Christian eher seine Suunto mit.

Die Wusas im Internet
Ihre Website findest du unter www.wusaonthemountain.at und sie sind auch bei Facebook, Twitter und Instagram.

Leseempfehlungen: Abenteuersüchtig, Ulligunde, Steve, BergaufundBergab, Hochtourist und Berghasen.

Christian im Ziel des Transvulcania

Christian im Ziel des Transvulcania

Das Interview zum nachlesen

Robert
Herzlich Willkommen, heute aus Werfen. Ich bin heute quasi bei quasi vier Buchstaben, nämlich WUSA. Das hat aber nichts mit Wurstsalat zu tun, sondern setzt sich zusammen auch Christian Wurzer und Sabrina Schulze, besser bekannt als die Wusa on the Mountains.
Sabrina
Hi Robert, schön, dass du da bist.
Christian
Halli Hallo.
Robert
Ich freue mich auch das ich es hierhergeschafft habe und dass ihr auch Zeit hattet so, fast schon spontan, das wir endlich mal zusammen reden können, denn ihr seid sowohl eine Empfehlung von Steve, als auch von der Erika. Das von dem Wurstsalat, das hat mir der Carsten Jost irgendwie in den Kopf reingesetzt, weil das war so sein erster Gedanke. So: Wurstsalat on the Mountain, das ist aber lecker und genau. Erzähl doch mal ganz kurz, wer seid ihr und was macht ihr?
Sabrina
Ja fangen wir mit dem weiblichen Teil. Bin wie gesagt die Sabrina Schulze und ja bin 30 Jahre jung, bin jetzt, also bin gebürtig aus Deutschland, aus Düsseldorf und lebe jetzt in Österreich insgesamt schon seit sechs Jahren, wovon jetzt auch fast sechs Jahre mit dem Christian zusammen und eigentlich auch die ganzen sechs Jahre schon hier im kleinen, beschaulichen Werfen und ja. Hauptberuflich bin ich PR-Beraterin und nebenberuflich tatsächlich, der eine Teil unseres Blogs und, genau, der andere Teil ist quasi mein Lebensgefährte, Bergpartner, wie auch immer man das gerne nennen möchte.
Christian
Christian Wurzer, 38 Jahre alt…
Robert
Da bin ich ja quasi die goldene Mitte hier.
Christian
Eben, das ist schon kurz vor der Midlife-Crisis, bin total spektakulärer Sachbearbeiter bei Daimler, wohne und lebe, geboren und nie weiter weggekommen als wie nach Werfen. Werfen City das Epizentrum des Bergsteigertums. Ja, habe mein Leben lang nichts Anderes gemacht, außer kurz zwischen drinnen, zwischen 16 und 25 glaube ich. Da habe ich kurz einmal Weib und Zigaretten gefrönt. Davor war ich sehr viel in den Bergen unterwegs und jetzt auch ja und seit sechs Jahren mit einer exotischen Frau, nämlich mit der Sabrina zusammen.
Robert
Exotisch, aus Düsseldorf, du aus dem beschaulichen Werfen, was ja doch schon zwei Welten sind, sage ich mal. Wie ist denn das gekommen oder wie hat das zusammengepasst oder hat sich zusammengefügt?
Sabrina
Das ist eine berechtigte Frage, die wir tatsächlich immer wieder gestellt bekommen
Robert
Und, die liebe Erika, ich möchte es hier noch mal ausdrücklich erwähnen, hat gesagt ich soll mir diese Geschichte erzählen lassen.
Sabrina
Ja, also sie ist wahrscheinlich weniger spektakulär, als viele immer denken, aber scheinbar doch so spektakulär, dass sie sogar empfehlenswert ist. Also ich bin tatsächlich nach Österreich gekommen, weil ich gerne Bergsteigen wollte. Man muss aber dazu sagen, dass ich bis dato, bis vor jetzt ja sechs Jahren, gar nichts mit dem Bergsport zu tun hatte.
Christian
Man muss so sagen: Sie hat geglaubt über den Wolken regnet es nicht mehr.
Sabrina
Also ja, ein totaler Nerd. Ich hatte eigentlich mehr shoppen und Party im Kopf und ich weiß gar nicht, was mich geritten hat, bei dem Entschluss nach Österreich zu tun, aber ich wollte Bergsteigen. ich habe in Düsseldorf so ein bisschen geklettert. Eben Sportklettern in der Halle, aber keine Ahnung von Bergen, nichts. Konnte nicht Ski fahren. Ja Österreich, wo ist eigentlich Österreich? Eigentlich war das so und dann bin ich eben in Salzburg gelandet und war wieder mal auf einer Party und habe mir gedacht: Okay du musst jetzt hier irgendwie Leute kennenlernen, Bergsteiger. Du willst ja Bergsteigen und brauchst da irgendwen, der dich mal mitnimmt und war dann auf Facebook, nach einer etwas durchzechten Nacht und habe da so rumgeschaut und da gab es die Gruppe „Klettern in Salzburg“ und da habe ich dann einfach mal reingeschrieben, völlig naiv und habe in die Runde gefragt: Wer geht mit mir auf den Großglockner? Großglockner ist der höchste Berg Österreichs, 3000 also knapp 3800 Meter hoch. Genau und habe das einfach mal gefragt. Ich glaube ich habe es in dem Moment ernst gemeint. Am nächsten Morgen, wie gesagt, habe ich eigentlich nicht mal mehr richtig registriert, dass ich das da reingeschrieben habe. Es hat sich wer gemeldet, auf die Frage und das war der Christian, der mir doch ernsthaft gesagt hat, er geht mit mir, wenn das Wetter passt und eben wenn die Konditionen stimmen, dann würde er das schon tun und er wusste ja noch nicht…
Christian
.. was das für ein Mädel ist …
Sabrina
Das ich halt wirklich überhaupt keine Ahnung vom Bergsteigen hatte und ja es ist dann wieder so ein bisschen versandet. Mit dem Thema durch. Ich bin ein bisschen klettern gegangen und irgendwann hat er mir dann netterweise reingeschrieben, jetzt ist der Sommer, es tut ihm total leid, aber irgendwie hat es nie so gepasst mit dem Großglockner und ich habe ihn dann doch allen Ernstes gefragt, in dem Moment, wer ist er überhaupt? Also ich hatte diese Verbindung schon gar nicht mehr, dass ich irgendwann mal vor Monaten was reingeschrieben habe, in diese Gruppe und er aber das auch wirklich damals ernst gemeint und so nett war und sich bei mir gemeldet hat.
Christian
Sagen wir mal so. Ich habe einen rechten Einlauf gekriegt. Ich habe die Frechheit gehabt und habe sie einfach angeschrieben und ich habe einen Einlauf gekriegt so quasi, was ich mir überhaupt einbilde.
Sabrina
Ja.
Robert
Stalker!
Sabrina
Ja! Ja, tatsächlich. Ich würde doch niemals….
Robert
Was man halt so in Düsseldorf gewohnt ist.
Sabrina
Ja.
Christian
Vermutlich. Ich kenne die große Stadt… Ich kenne schon die City Werfen, aber ich habe natürlich halt Düsseldorf nicht gekannt und ja ich habe ihr noch nett geantwortet, dass der Winter kommt und das tut mir leid das wir im Sommer noch hochgegangen sind, aber wir können auch im Winter mit Ski hochgehen und habe darauf einen richtigen Einlauf gekriegt und habe mir eigentlich gedacht was ist das für eine blöde Kuh. Die kann mir doch den Buckel runterrutschen. Da will man nett sein und dann wird man als Stalker hingestellt und habe nachher…
Sabrina
… Nichts mehr gehört.
Christian
Nichts mehr gehört. Da habe ich mir gedacht sie kann mir den Buckel runterrutschen.
Sabrina
Und dann, es war wieder ein wenig später, bin ich durch Facebook, durch die Freundesliste durchgegangen und habe eben aussortiert, ganz klassisch und habe mir bei seinem Profil gedacht wer ist er eigentlich und habe mich dann tatsächlich mit dem Profil mal auseinandergesetzt und habe mir dann gedacht oh, der ist eigentlich gar nicht schlecht. Der schaut irgendwie, klingt alles interessant und habe ihn halt wieder angeschrieben, recht lang und ob wir uns nicht mal telefonieren oder treffen wollen. Keine Ahnung, ganz klassisch eben und er hat dann sofort geantwortet wieder, glücklicher Weise. Ja und dann fing es halt an. Telefonate recht viele, irgendwann dann das erste Date und…
Christian
Bei dem was du betrunken warst.
Sabrina
Ja, weil ich so aufgeregt war. Ja und dann hat es irgendwie seinen Lauf genommen.
Christian
Ja und dann habe ich erst mitbekommen, welche Theater das ich da vor mir habe, bis das wir auf den Großglockner gekommen sind.
Sabrina
Ja es hat in der Tat, zwei, drei?
Christian
Zwei Jahre, zweieinhalb Jahre.
Sabrina
Zweieinhalb Jahre gedauert. Ganz viel Training, ganz viel Schweiß, ganz viel Tränen, ganz viel Streit, ganz viel Nerven, weil ich natürlich immer gesagt: Wann gehen wir denn jetzt? Wann gehen wir denn jetzt? Wann gehen wir denn jetzt und er war immer so liebt und hat sich nie sagen getraut, mir einfach mal zu sagen: Sabrina du bist gar nicht fähig auf diesen Berg zu gehen. Das hat er immer irgendwelche Ausreden gesucht und gefunden. Ich habe ihm das auch immer geglaubt und…
Christian. Ja Gott sei Dank. Ich habe mir jedes Mal was Neues einfallen lassen. Im ersten halben Jahr ist das noch ganz gut gegangen mit die Bedingungen passen nicht, aber irgendwann geht das mit den Bedingungen auch nicht mehr, weil natürlich…
Robert
Irgendwann muss auch mal ein guter Slot sein.
Christian
Irgendwann muss ja mal passen und ja aber wir haben nachher tatsächlich.
Sabrina
Im Winter sogar.
Christian
Im Winter.
Sabrina. Mit Ski.
Christian
Mit Ski sind wir von unten hinaufgegangen und haben eine super schöne Skitour gemacht und das glaube ich war am 23., nein am…
Sabrina
Am 4. März 2000…
Christian
2012
Sabrina
13
Christian
4. März ach genau 4. März 2013
Robert
Und jetzt feiert ihr jedes Jahr Euren Jahrestag da oben oder?
Christian
Schön wäre es. Nein wir waren inzwischen schon ein paar Mal oben auf dem Glockner, aber nur im Winter. Ich gehe prinzipiell, also ich habe meine ganzen 3.000er in Österreich ich glaube zu 99 Prozent nur im Winter mit Ski bestiegen
Robert
Warum?
Christian
Weil man nicht hinuntergehen muss.
Robert
Weil was?
Christian
Weil man nicht hinuntergehen muss.
Robert
Achso okay.
Christian
Und es ist sehr praktisch. Mit Ski geht das super schön und ich gehe gerne Skitouren und im Winter sind die Berge sehr ruhig. Eine ruhige Zeit und eine schöne Zeit, aber sie hat sich gemacht in diesen Jahren.
Sabrina
Ja es war ein harter Kampf.
Christian
Aber es war wirklich hart und ich habe sie bewundert, welches Durchhaltevermögen das hat, weil ich hätte schon lange gesagt: Danke das war es. Ich gehe wieder zurück nach Deutschland.
Sabrina
Nein ich habe bei Null angefangen. Muss man ganz ehrlich sagen. Bei Null…
Christian
Sie hat ja nicht Skifahren können. Sie hat so typisches Sportklettern können. Ich kann mich noch erinnern, wir haben da unsere Alpinenklettertour ist bei uns so die „Fun in the sun“. Ist nicht schwierig. Also ich bin auch kein guter Kletterer. ich bin zwar bei der Bergrettung und ich kann klettern, aber es war jetzt immer eher so der Hobby-Kletterer und da sind wir diese Klettertour gegangen. Ist Alpin mit sechs Seillängen glaube ich oder fünf Seillängen, sechs Seillängen und die größte Herausforderung war noch ein zwei Meter breites Schneefeld. Sie ist mir nicht über den Schnee gegangen.
Sabrina
Ich habe mich vor Schnee gefürchtet.
Christian
Sie hat sich vor Schnee gefürchtet. Also ich habe sie ja nach zwei Stunden schon angeschrien. Wenn sie jetzt nicht gleich… Kennst du den „Piffke-Saga“ den Film?
Robert
Nein.
Christian
Ich schmeiße dich aus der Wand. Also ich habe schon zu ihr gesagt ich schmeiß sie aus der Wand, wenn sie jetzt nicht gleich über das Schneefeld rüber kommst. Und sie hat schon geplärrt und war fertig und sie konnte nicht auf das Schneefeld und dann irgendwann nach zwei Stunden ist eine gesprungen, in dieses Schneefeld und ist ganz unerwartet stehen geblieben und es ist nichts passiert. Das war für mich auch überraschend und seither… Ja es war schon, also man muss sagen, es war… Die ersten zwei Jahre waren hart für die Sabrina. Auch für mich.
Sabrina
Na ja und der Glockner selber war dann aber, also perfekter kann man es…
Christian
Wunderschön.
Sabrina
Also wir waren nahezu alleine, weil die Hütten noch nicht offen hatten. Jetzt hat man quasi schon selektiert von unten, das sind dann doch 1.900 Höhenmeter mit Ski. Das machen dann schon nicht mehr so viele und wir hatten überhaupt nur einen Bergführer und also ich glaube
Christian
… zu fünft oder zu sechst waren wir …
Sabrina
Genau und es war windstill. Die Sonne hat geschienen. Es war, also perfekt.
Robert
Cool.
Sabrina
Es war perfekt. Die Tränen sind eh geflossen. Es war dann tatsächlich so ein bisschen: Ja jetzt stehe ich endlich oben. Also es war ziemlich genial. Wir sind dann aber im gleichen Jahr tatsächlich zu Silvester wieder oben gewesen. Auch wieder mit Ski und eigentlich auch fast wieder alleine und fast ähnlich perfekt.
Christian
Ja.
Sabrina
Also da habe ich dann gleich, nachdem ich so lange den Glockner und Glockner, war ich dann in einem Jahr gleich zwei Mal oben und ja, das ist die Geschichte, wie wir zusammengekommen sind. Also von Facebook. Ein Hoch auf…
Christian
Den Großglockner.
Sabrina
Facebook und der Großglockner.
Christian
Wobei ich ja lange geglaubt habe, dass wenn sie mit mir auf dem Glockner ist, dann macht sie wieder Schluss.
Robert
Bergführer gespart.
Christian
So quasi typisch deutsch. Knausert herum beim Bergführer, geht noch mit mir hinauf und nachher gibt sie mir den Laufpass und schießt mich ab und geht wieder zurück nach Düsseldorf. Nein war nachher nicht so. Weil dann ist der Mont Blanc gekommen.
Robert
Da kamen dann noch ein paar Berge.
Christian
Wir haben noch ein paar Berge und sie hat noch ein paar Ziele. Ich denke ich habe noch ein bisschen Gnadenfrist bekommen.
Sabrina
Ja.
Robert
Cool. Sehr, sehr schön. Jetzt wissen wir das du quasi nichts gemacht hast. Du bist hier aufgewachsen Christian und also ich wohne jetzt ja auch gerade auf dem Dorf und also entweder du bist im Schützenverein, du bist in der Feuerwehr. Du hast jetzt gerade schon gesagt du bist in der Bergwacht. Gut im Zweifelsfall in so einem Dorf bist du wahrscheinlich in allem drinnen. Wo hast du denn dann, also gut Ski fahren, du bist Österreicher, das kriegt man quasi im Blut mitgeliefert wahrscheinlich, aber wie ist es mit klettern?
Christian
Ja generell, Skifahren ist in Österreich…
Robert
Mit der Muttermilch.
Christian
Genau, also ich glaube mit drei Jahren fahren bei uns die Kinder schon Ski. Ich selber habe, von früher her, ich bin inzwischen doch etwas älter… Also ich, wir haben in Werfen dann einen Lift gehabt. Also das war ganz normal, nach der Schule gehst du Ski fahren, ohne Eltern. Es gab auch noch Zeiten wo nur eine Haube reichte und man musste keinen Helm aufhaben. War eine schöne Zeit, ja Ski fahren ist kein Problem gewesen. Bergsteigen klassisch, oder die Liebe zum Berg glaube ich, habe ich gehabt durch das das meine Eltern Schutzhütten gehabt haben, also meine Mutter speziell und mein Vater haben Schutzhütten gehabt. Zuerst Werfener Hütten. Da sind meine Geschwister aufgewachsen, wie nachher ich gekommen bin sind wir auf die Mattik Alm. Das ist auf 1.200 Meter, aber sozusagen, ich habe die ersten sieben Jahre meines Lebens auf dieser Alm verbracht. Ja, mit Hund. Vielleicht sollte ich noch sagen, was sicher eine im Nachhinein betrachtet wunderschöne Kindheit.
Robert
Cool.
Christian
Nicht jetzt… Wir haben nicht viel gehabt. Wir haben… Ich war der Jüngste. Also ich war der Nachzügler, habe meinen Hund gehabt und sehr viel Wald und war echt schön. Erinnere ich mich gerne zurück. Ich glaube da ist was mit hängen geblieben an dem und mein Vater ist gelernter Chemielaborant und hat sein Leben damit verbracht alte Bergwerke zu suchen. Also eingestürzte und Minerale und ich kann mich zurückerinnern, ich glaube es gibt kein Wochenende, wo ich nicht mit ihm irgendwo herumgekraxelt bin um irgendwelche Stolleneingänge zu finden. Nach alten Landkarten aus dem 18. Jahrhundert. Irgendwo Steine zu klopfen und was weiß ich was. Ich denke das hat mich sehr geprägt. Ich habe nachher mit 15 eben wie gesagt, die Frauen entdeckt, den Alkohol und habe mich nachher da in das wilde Nachtleben von Werfen im Pongau gestürzt. Ja das hat angehalten bis 25. Mit 25 bin ich durch einen Freund, der was mehr oder weniger bei der Bundeswehr, heißt es bei euch, bei uns Bundesheer, den Bergführeranwärter gemacht hat und der hat immer gesagt wenn ich mit ihm bischen an den Berg gehe und habe mit Klettersteig wieder zurück angefangen. Der Klettersteig war damals relativ neu, also habe ich nicht viel gemacht gehabt. Hat mir aber sehr gut gefallen. ja und durch das bin ich eigentlich wieder zurückgekommen. Es ist dann relativ schnell gegangen mit Bergsteigen wieder. Es ist noch ein Anspruch steigt natürlich wieder. Zum Glück sind wir glaube ich, die Sabrina sagt immer wir sind genetisch anders, als wie die anderen.
Sabrina. Definitiv. Die haben schon die Oberschenkel zum Bergauf gehen. Alle, weil die müssen schon als Kinder die ganzen Steinstraßen hoch.
Christian
Die Sabrina sagt immer, ich weiß es nicht, ob es ist, aber man kommt da relativ schnell wieder hinein. Ich bin noch mit einem sehr guten Freund oder meine besten Freunde sind vom Niveau gleich wie gewesen. Wir sind dann zusammen zur Bergrettung gegangen. Wir haben die Bergrettungsausbildung gemacht, zum Österreichischen Bergretter. Der Freundeskreis erweitert sind. Wir haben da wirklich einen sehr guten Freundeskreis. Wir haben super Truppen gehabt. Das war so ein Verein 15+ hat der geheissen. Mit so einem Boulder-Kletterfestivals. Wir haben sehr gute Kletterer gehabt und Boulderer. Auch die wo jetzt noch sehr viel klettern, durch das ist das mit dem Klettern gekommen. Ja und mit der Zeit, wo die Sabrina gekommen ist, hat das Klettern wieder aufgehört. Jetzt aber nicht wegen der Sabrina, sondern weil generell damals nachher meine Liebe zur Ausdauer gekommen ist. Ich war schon immer mehr der Bergsteiger, als wie der Kletterer. Ja und somit ist irgendwann… Eigentlich hat mich zum Laufen mehr die Sabrina gebracht. Wobei ich darf das jetzt ja nicht sagen, was ich damals zu ihr gesagt habe, weil ich habe gesagt… Darf man das sagen? Ich glaube schon, oder ist das…
Sabrina
Also eigentlich ist es nicht korrekt. Politisch ist es nicht korrekt, aber wir meinen es ja auch nicht so.
Christian
Wir meinen das nicht so. Ich habe gesagt Laufen ist ein bisschen gay und bin nachher trotzdem mit ihr laufen gegangen und ich muss mich korrigieren. Ich finde laufen super. Ich sage jetzt mal so, wenn laufen ein bisschen gay ist, dann bin ich gerne ein bisschen gay, weil das richtig gerne.
Sabrina
Und nein er ist nur bei der Bergrettung. Gott sei Dank, zu meiner großen Freude…
Christian
Entschuldigung, genau ich verlauf mich wieder.
Sabrina
Weil sie sind hier wirklich alle in einem Verein.
Christian
Ich bin nicht bei der Bergrettung.
Sabrina
Alpenverein, okay.
Christian
Kameradschaftsbund.
Sabrina
Ja, Kameradschaftsbund.
Christian
Also in Österreich läuft das so ab, wenn man beim Bundesheer war, so wie ich und abgedient hat, ich bin ja Soldat. ich war Grenzschutz, damals war auch die Grenze Richtung Ungarn noch… Ich bin ja soweit auch Kriegsheimkehrer und dann geht man zu den Kameraden und darum bin ich bei den Kriegsheimkehrern. Klingt jetzt ein bisschen skurril.
Sabrina
Ich habe das auch noch nie so richtig verstanden.
Robert
Du Veteran…
Christian
Ich finde es auch, wenn ich es so erzähle ziemlich skurril. Aber es ist so.
Sabrina
Ja.
Christian
Aber sonst bin ich nirgends dabei, nein.
Sabrina
Nein, Alpenverein halt.
Christian
Alpenverein ja. Da mache ich auch Touren für.
Robert
Also ist die Hochzeit dann irgendwann später mal bezahlbar.
Sabrina
Ja, es wäre definitiv nicht 400 Leute kommen.
Robert
Wenn es nur die Bergwacht ist und Kriegsheimkehrerverband, dann ist es überschaubar.
Christian
Nein. Ja.
Robert
Jetzt hattest du schon an… Ihr macht ja nicht nur halt das in den Bergen wandern oder diese Hochtouren oder Ski-Mountainiering, also Ski-Bergsteigen, sondern ihr lauft ja auch Trail. Ist das jetzt Jahreszeitabhängig oder sagt ihr Nein wir haben eine ganz klare Liebe. Wir geben den Vortritt zum Laufen, den Vortritt zum Ski-Bergsteigen oder ist es wirklich so das ihr sagt im Winter gehen wir lieber mit den Skiern los und im Sommer dann zu Fuß?
Sabrina
Du oder ich? Ich, okay. Nein, man muss sagen wir sind laufende oder Trailrunnende Bergsteiger. Also ich für mich definitiv und ich glaube das trifft auch auf den Christian zu. Wir sind und bleiben und kommen vom Bergsteigen und das Trailrunnen oder einfach das Laufen haben wir irgendwann einfach nur als sehr, sehr gutes Training entdeckt. Weil natürlich ist das Ausdauersport, der auch beim Bergsteigen was bringt. Ich meine ich trainiere einfach im Endeffekt beim Trailrun schneller auf die Berge zu kommen, also ist der Bezug natürlich da. Was aber schon ist, wir räumen oder wir laufen das was uns Spaß macht, auch die Rennen und sowas, aber, wenn man uns jetzt vor die Wahl stellt, ob wir jetzt auf eine längere Bergreise oder Expedition fahren oder ein ganz tolles Trailrunningevent, in Amerika oder sonst wo haben, würde wir uns immer, das kann ich glaube ich ziemlich sicher sagen, für das Bergsteigen entscheiden. Da ist schon so diese wahre Leidenschaft. Das Laufen ist super und wir haben schon ganz tolle Reisen gemacht und das hat uns auch schon viele schöne Fleckchen Erde gezeigt und das werden wir auch immer beibehalten, aber eben die Entscheidung und gerade im Winter, wenn jetzt dann der Schnee kommt, da rutscht das Laufen und dann ist es tatsächlich eigentlich nicht mehr Trailrunnen, sondern ist wirklich klassisches Laufen, Joggen, andererseits auch unten flach einfach nur noch um unter der Woche am Abend noch schnell etwas zu tun, aber ansonsten in jeder freien Minute, sind wir mit den Ski unterwegs. Ja, Ski-Bergsteigen.
Robert
Also ist es im Prinzip wirklich dieses Hauptsache Berge.
Sabrina
Ja.
Robert
Wie man sich dann fortbewegt, ob Langlauf oder schneller ist dann eigentlich Wurst, Hauptsache in den Bergen.
Christian
Genau.
Sabrina
Ja genau, absolut. Und da sind wir oder das kann ich schon sagen inzwischen ist wiederum so, dass ich zu dem Punkt zurückgekommen bin: Ich genieße das schon beim Bergsteigen, das alles ein Stückweit langsamer ist. Ein bisschen mehr… Ja ich bin freier von der Uhr. Also ich bin schon ziemlich fixiert auf die Uhr gewesen und man hat immer das Gefühl na schnell und man hat eigentlich gar nichts mehr wahrgenommen. Also bei mir war das schon so und ich genieße das beim Bergsteigen einfach zu gehen. Das ist auch anstrengend, aber das ist einfach anders und dann ist es auch egal, wenn wir morgens um sieben Uhr losgehen und abends um sieben erst wieder ins Auto kommen. Also wenn man so diesen ganzen Tag unterwegs ist, das ist schon sehr… Also es gibt mir persönlich sehr, sehr viel und das habe ich beim Laufen… Mache ich auch gerne, aber das ist anders. Also da saugt man die Natur oder das drum herum irgendwie nicht so auf, wie jetzt beim Bergsteigen. Kommt mir vor, aber du sagst das eigentlich auch immer.
Christian. Ja, ich denke das kommt auch noch ein bisschen dazu, dass wir beide Zwilling sind.
Robert
Bin ich auch. Yeah.
Christian
Und da wir immer zu viert unterwegs sind ist halt so, ich für meinen Teil… Die Liebe zum Trailrunning oder Laufen, wie gesagt, hat mir die Sabrina gebracht in einem flachen Lauf. Ich denke, dass das Trailrunning an sich ja nur eine schnelle Form des Bergsteigens ist. Der Reiz für mich persönlich ist dahingehend, dass ich halt vielleicht Sachen machen kann, die was eben beim Bergsteigen heißt es Arragements. Zusammenhängend von mehreren Bergen hintereinander.
Robert
Gipfel sammeln.
Christian
Gipfel sammeln. Das machen ja Bergsteiger schon immer. Früher hat es halt schneller Bergsteigen geheißen, jetzt gibt es ja schon 27 Marketingbegriffe dafür. Das Trailrunning an sich macht mir schon riesen Spaß, aber ja, wir sind glaube ich oder auch für mich, ich bin… Meine ganz große Liebe ist halt im Winter das Ski-Bergsteigen. Also Skitouren gehen ist das wo ich sage und da geht es nicht darum das abfahren kann und ich brauche auch keinen schnellen Schnee, sondern es geht halt die Form des sich Bewegens auf Ski bergauf im Winter ist in den Bergen, ja.
Sabrina
Ja und da dann technisch Anspruchsvollere Routen.
Christian
Ist halt einfach sehr schön.
Sabrina
Und ein bisschen Klettern dann mit Ski auf dem Rücken.
Christian
Wenn man mich jetzt so fragen würde, ich kriege größere, glänzende Augen, wenn ich denke an Bergsteigen im Winter als wie im Sommer beim Trailrunning. So kann man es am besten… Also ich finde die Richtung Spannende, aber es hat natürlich alles seinen Platz bei uns und wir wechseln sehr schnell. Also es kann sein, dass ich am Samstag in der Früh, da wo wir eigentlich Berg gehen wollten, sagen wir jetzt gehen wir doch laufen.
Robert
Okay.
Christian
Ja und das mag ich irgendwie und das ist vollendet das Ganze ganz gut, weil vorher habe ich halt, wenn es schlecht war nichts da und jetzt gehen wir halt Trailrunning oder Laufen oder Joggen oder ist egal wie, ist egal wie man es nennt. Finde ich cool.
Robert
Dann aber hier eher lokal oder auch weiter weg? Also weiter weg, Österreich oder sowas.
Sabrina
Wir fahren viel rum. Also ich glaube wir sind sehr beweglich, weil tatsächlich irgendwann… Es klingt immer so schön, man wohnt in den Bergen, aber sind wir mal ehrlich, wenn man das 50te Mal auf seinen Hausberg rennt…
Christian
Ist auch schön, aber…
Sabrina
Dann ist es immer noch schön, aber man muss auch ehrlich zugeben, irgendwann kennt man halt doch jedes Blatt. Drum wir fahren schon auch gerne rum. In der näheren Umgebung oder probieren eben mal was aus oder eben auch zum Steve raus. Laufen wieder bei ihm was oder er kommt zu uns und dann laufen wir hier eine neue Strecke. Also wir haben da schon zwei, drei Mal ein paar Episoden gehabt, dass wir selbst die Strecke noch gar nicht kannten, aber da ist der Steve eben gekommen und wir sind einfach was ganz neues Mal abgelaufen. Also wir versuchen schon ein bisschen was kennenzulernen, weil sonst wird es doch ein bisschen fad.
Christian
Ja und generell… Es ist halt ein neues Gebiet, neue Berge. Es sind zwar nur Berge, aber sie ähneln sich trotzdem nicht und na ja ich weiß nicht, ich habe das schon ganz gerne, aber das ist eben vielleicht auch etwas das was ich durch die Sabrina gelernt habe. Der beschränkte Radius denn was ich mich vorher bewegt habe. Ich habe auch viel, immer viel gemacht, aber es war halt eher lokal und die die Sabrina hat mich dazu gebracht, dass man mal ein bisschen weiter weg fährt. Inzwischen kenne ich sehr viel von Österreich, sehr viele Ecken. Auch über Österreich hinaus. Es ist schön zuhause aber es ist auch schön woanders.
Robert
Wenn du noch nicht quasi vor Sabrina weg warst, sondern immer bloß hier was ist denn irgendwie das schöne hier an deiner Heimat? Also an Werfen, an der Umgebung. Ich weiß, dass es hier diese Eisriesenwelt gibt. Keine Ahnung, was das ist. Erzähl mal, warum bist du nie weg?
Christian
Ich meine ich war vor der Sabrina schon auch unterwegs.
Sabrina
Wollte ich gerade sagen. Er war zwei Mal auf Expedition in Peru.
Christian
In Südamerika. habe da wunderschöne 6000er gemacht. Warum das ich da nicht raus gekommen bin ist ganz einfach zu sagen: Ich denke als Österreicher ist man mehr Heimatverbunden als wie in anderen Nationen, Ländern. Ich glaube die Mentalität ist eine andere. Abgesehen davon sind da die Berge direkt vor der Haustür. Wo kann man mit den Ski von der Haustüre weggehen und auf dem Hochkönig von da weg zweieinhalbtausend Höhenmeter nur Aufstieg. Ist natürlich wunderschön oder auf der anderen Seite auf das Tenne-Gebirge. Eisriesenwelthast du angesprochen, ja die größte Eishöhle der Welt. Ist auf alle Fälle sehenswert. Ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Pass Lueg bist du ja rein gekommen auf der A10, ist Napoleon geschlagen worden. Von Josef Struber, glaube ich hat er geheißen und …
Robert
Ich muss ja eh sagen, ich habe keine Vignette. Ich bin Landstraße gefahren.
Christian
Ach okay. Dann bist du direkt vorbei gefahren am Pass Lueg.
Sabrina
Das mögen die Österreicher.
Christian
Ja das mögen wir. Das mögen wir! Die Preußen …
Robert
Wer 7,50 Euro für zehn Kilometer Autobahn verlangt… Sorry, aber ist nicht. Da bezahle ich lieber 40 Franken und fahre das ganze Jahr durch die Schweiz, über alle Pässe, durch alle Tunnel.
Christian
Können wir das Mikrofon jetzt abschalten? ich muss kurz… Wo ist mein Baseballschläger? Ich habe doch irgendwo meinen Baseballschläger hingelegt. Nein Spaß beiseite, ein sehr Geschichtsträchtiger Ort und irgendwie wunderschön, ja muss ich sagen. Es ist glaube ich die Verbundenheit daher. Ich habe nie den Anspruch gehabt, das ich weit weg gehe für die Arbeit. Ich habe nie den Anspruch gehabt das ich… Ich habe schon den Anspruch gehabt, dass ich die Welt sehe. Also so ist es nicht. Man sagt ja immer… oder ich habe auch nicht das Gefühl das ich… Also ich bin schon sehr weltoffen glaube ich – für einen Österreicher. Sagt die Sabrina immer.
Sabrina
Ja, definitiv.
Robert
das sehen wir dann Anfang Dezember wie weltoffen Österreich ist.
Christian
Zum Beispiel ja genau.
Sabrina
Ja das wird dann ein ernsthaftes Problem.
Robert
Zum zweiten Mal.
Christian
Zum zweiten Mal. Ja vielleicht schaffen wir es diesmal. Ich habe die Wahlkarte. Wir könnten jetzt einen Live Podcast Wahlkartenausfüllung machen. Nein machen wir nicht, ist ja eine geheime Briefwahl.
Sabrina
Der Christian hat eh nicht viele Chancen bei der Wahl, weil der eine wäre ziemlich blöd für mich, weil der macht ja leider keinen Unterschied bei den Ausländern.
Christian
Dann gibt es einen Öxit. Also Brexit, Öxit, keine Ahnung. Vielleicht spaltet sich Salzburg noch mehr ab und gehört wieder zu Bayern und Preußen. Ich bin mir nicht sicher was passieren wird. Jedenfalls ist ja weltpolitisch Österreich spielt ja ungefähr keine Rolle.
Sabrina
Neues Thema!
Christian
Neues Thema, ja. Nein aber es ist halt einfach schön bei uns, wie gesagt ich arbeite selber in Salzburg bei einem deutschen Konzern und lebe trotzdem bei uns jetzt in den Berge. Also bei uns heißt es ja inner Berg. Österreich also für dich oder für alle Deutschen, die was jetzt zuhören da muss man mal eines klar stellen alles was außerhalb Pass Lueg ist eigentlich Ost-Österreich und ist eigentlich ganz was Anderes. Wir sind Innerbirg und da schaut das, also… Ist halt so. Das gibt es sicher auch bei euch in Deutschland so die Bayern und…
Robert
Der Weißwurstäquator.
Christian
Genau so auf die Art. So ähnlich ist das dann bei uns denke ich und ja weiß nicht, ist einfach schön da. Muss man so sagen.
Robert
Jetzt hat Sabrina schon gesagt du warst in Peru, aber ihr habt auch zusammen schon einige Reisen gemacht und das was mir jetzt noch so im Hinterkopf geblieben ist, ist eure Expedition zum Pik Lenin. Das ist, jetzt muss ich auf den Zettel gucken, 7134 Meter hoher Berg im Pamir Gebirge in Kirgisistan.
Sabrina
Du hast es sogar richtig ausgesprochen.
Robert
Was?
Sabrina
Kirgisistan.
Christian
Die meisten sagen Kirgistan.
Robert
Achso, ne.
Christian
Es heißt aber wirklich Kirgisistan.
Robert
Aus irgendeinem Grund kenne ich das, aber ich komme auch aus dem Osten. Von daher kommt es vielleicht daher, weil das ist ja schon in Russland so ein bisschen und alles. Wie seid ihr darauf gekommen? Also so: Ah, wir fahren mal auf den Pik Lenin. Ich mein alle anderen: Mont Blanc, Everest, ich muss einen 7000er im Himalaya machen, aber jetzt so diesen Pik Lenin, also was hat euch dazu gebracht und wie war es dort?
Christian
Darf ich diesmal reden, weil du erzählst es immer so, wie es nicht war.
Sabrina
Okay, ja ich muss jetzt den Christian reden lassen.
Christian
Also ich habe, ich war mit meiner kindlichen Jugend oder meinem kindlichen Leichtsinn habe ich gesagt sie darf sich einen Berg aussuchen und das war eigentlich die Geschichte und irgendwann kommt sie um die Ecke, sie möchte an den Pik Lenin.
Sabrina
Und ich bin tatsächlich bekannt dafür, dass ich mir sehr gerne, sehr hohe Ziele setzen ohne zu wissen, was da eigentlich auf mich zukommt.
Christian
Sprich, wie wir uns kennengelernt haben. Also ja ich habe nachher gesagt Pik Lenin, ich hab auch nicht gewusst wo Kirgisistan ist, keine Ahnung. Ich habe gar nicht gewusst, dass die Welt auf der anderen Seite so weit ist oder dass es da auch noch rumgeht, aber das ist klar bei einer Kugel. Ja und ich habe dann gesagt: Ja, dann gehen wir an den Pik Lenin. Man muss natürlich dazu sagen, der ist nicht unbekannt. Gehört zu den sieben Gipfeln der russischen UDSSR, ehemaligen UDSSR, zum Schneeleopard Orden, der wird nach wie vor verliehen. Für die Kenner; Simone Moro in 27 Tagen alle sieben bestiegen und hat vom, wie heißt der Präsident? Putin? Aktuell dieser Orden wird nach wie vor verliehen, von jetzt Russland und der Pik Lenin ist noch einer der bekanntesten ist jetzt technisch nicht so ein schwieriger 7.000er, wenn man davon reden kann. Natürlich abgesichert…
Robert
Das heißt?
Christian
Ja das halt klettertechnisch sich die Schwierigkeiten in Grenzen halten. Hat aber eine extrem lange Gipfeletappe von 1200 Höhenmetern insgesamt und sehr lang.
Sabrina
Na ja, der ist generell über 7.000 Meter hoch. Also da bewegt man sich schon…
Christian
Ja, also wie gesagt, abgesehen von der Höhe. Also man differenziert halt da schon nur es gibt natürlich 7000er die was klettertechnisch schwieriger sind, aber es ist trotzdem ein sehr schöner Berg. Anspruchsvoll genug für uns zwei, weil wir das eigentlich komplett ohne Trecker, ohne Führer machen, so wie es gehört.
Sabrina
Im Alpinen Stil.
Christian
Im Alpinen Stil ja. Das heißt wir tragen alles selber. Wir versorgen uns selber am Berg und das zu zweit, also Mann und Frau, aber ist ganz klar körperlich die Sabrina hat natürlich Trägertechnisch jetzt nicht so gute Karten, wie ich zum Glück, aber gut das haben wir eh ganz gut kompensiert. Ja und somit sind wir zum Pik Lenin gewandert.
Robert
Und wie seid ihr dorthin gekommen? Flugzeug? Also wo fliegt man dahin?
Sabrina
Man macht vor allem eigentlich ziemlich einen Zwischenstopp, wo man eigentlich denkt okay… Okay… Wir sind mit Turkish Airlines tatsächlich nach Kirgisistan gekommen. Man fliegt dann über Istanbul, steigt dann aber wieder in eine wirklich große Maschine von Turkish Airlines ein und ist so nochmal acht Stunden später in Kirgisistan.
Christian
Also man fliegt acht Stunden nochmal Richtung…
Robert
Irgendwo da.
Sabrina
Irgendwo ja, ja und so schaut dann auch tatsächlich der Flughafen Bischkek, Bischkek ist die Hauptstadt von Kirgisistan, aus. Also das passt zu Turkish Airline. Eine riesen Maschine und Do&Co Catering und man landet wirklich irgendwo im nirgendwo in Bischkek und genau und da von diesem Flughafen, fernab von jeglichen EU-Standards und was weiß ich, gibt es noch einen Inlandsflug…
Christian
Kirgisian Airlines. Kann ich nur empfehlen, für jeden der was Flugangst hat, so wie ich. Kirgisian Airlines ist wirklich so wie ein kurzes Stück der…
Sabrina
Ging es 40 Minuten nach Osch. Osch ist in Kirgisistan die zweitgrößte Stadt und einer der ältesten Städte an der Seidenstraße, die dort eben auch entlangführt. Das war ein Inlandsflug, genau und von Osch zum Pamir Gebirge oder zum Base Camp des Pik Lenin ging es dann nochmal per Auto fünf Stunden, sechs?
Christian
Sechs. Keine Ahnung.
Sabrina
Ja wir haben ein paar Stopps gemacht, also ich glaube sieben Stunden waren wir insgesamt unterwegs, insgesamt. Reine Fahrtzeit ist etwas kürzer, aber das sind halt auch sehr skurrile Straßenverhältnisse. Es ist generell alles dort ziemlich stehen geblieben, kaputt…
Christian
Ja es schaut einfach so aus wie in der UDSSR. Also wie wenn es vor 30 Jahren…
Robert
Zeit stehen geblieben.
Christian
Oder es war 70er Jahre. Blockbauten und in den 70ern ist das so stehen geblieben.
Sabrina
Alles irgendwie…
Christian
Es ist ein Potpourri an Kulturen. Also vom 5Asiatischen Einfluss, Russischen Einfluss. Also man weiß jetzt nicht ist das jetzt ein Kirgise oder ein Russe oder ist das, weiß nicht…
Sabrina
Usbeke, Tschetschene…
Christian
Usbeke, Tschetschene, also da ist wirklich…
Sabrina
Mongole, da ist alles wirklich.
Christian
Also im Nachhinein wirklich ein wunderschönes Land.
Sabrina
Ja.
Christian
Also und die Leute auch sehr interessant gewesen. War ne schöne Reise.
Sabrina
Wir haben nur nichts lesen und verstehen können. Das ist dann tatsächlich ein Problem, womit wir uns vorher überhaupt nicht auseinandergesetzt haben, was uns hätte am Flughafen schon direkt Probleme bereitet, hätten wir da nicht zumindest einen Ansprechpartner von dieser Agentur gehabt. Ein Gepäckstück…
Robert
Also ihr habt da tatsächlich auch…
Sabrina
Nur für die Logistik hatten wir vor Ort dann eine Agentur.
Christian
Also man hat nur die Ausrüstung dann mit. Also pro Person haben wir mitgehabt wie viele Kilo?
Sabrina
70 Kilo
Christian
Zusammen. 35 Kilo. Also 70 Kilo für zwei Personen, für vier Wochen und davon sind zwei Unterhosen, drei T-Shirtsund ein Pullover und das andere ist nur Equipment und man kommt da natürlich mit den RollBags große daher und der Sabrina ihr ganzes Gepäck war ja nicht da in Kirgisistan. Also Turkish Airlines hat das irgendwie versemmelt und wenn wir da nicht wen gehabt hätten, lokal der was, oder… Sagen wir so, ich buche immer so, dass die Logistik bis zum Base Camp, das die ganze Ausrüstung im Base Camp liegt und ab dann mache ich es selber, aber dann muss man das Zeug hinbekommen und Gott sei Dank haben wir das so gehabt, weil die haben uns noch Sabrina Gepäck geholfen.
Sabrina
Weil auch trotz Turkish Airlines kein Englisch.
Christian
Der redet kein Englisch.
Sabrina
gar nichts. Kein einziges Wort.
Christian
Und ich kann jetzt Kirgisisch Kundig oder so gut. Russisch da ja auch relativ auch gut aus und mit türkisch…
Sabrina
Ja, also es war Katastrophe, aber sie haben es geregelt. Wir haben es bekommen, pünktlich zur Abfahrt ins Base Camp. Ja, das war dann in Kurzversion. Das ist so schwierig das in Kurzversion was wir da alles erlebt haben. Ja, also das war erst mal wir waren zu zweit.
Christian
Ja, das war deine erste große Reise zu einem Berg.
Sabrina
Genau überhaupt so hoher Berg, erste große Reise. In Kurzversion: Also wir waren im Base Camp. Da war eigentlich och alles super und alles cool und easy und ja, ganz da hinten steht der Berg. Ist schon groß, aber da war eigentlich noch alles gut und dann sind wir immer mal, schon zum Akklimatisieren, ein bisschen hochgezogen. Ein bisschen in die Höhe und wieder zurück ins Base Camp und dann sind wir eben ins vorgeschobene Basislager oder Camp Eins irgendwann gegangen und da war mir schon optisch um einiges näher am Berg dran und da habe ich dann schon merken müssen okay, was mache ich hier eigentlich. Also warum bin ich eigentlich schon wieder auf die bescheuerte Idee gekommen, sowas zu tun ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, was das überhaupt heißt. Also die ganzen Größen, die Dimensionen. Das ist einfach nicht mit den Bergen hier zu vergleichen. Das muss man ganz ehrlich sagen. Das ist alles einfach mal größer. Die Spalten, die Gletscher, das Eis, das ist alles gigantisch und ich habe dann eh einen relativen Einbruch auch gleich einmal gehabt, nachdem wir schon an den Berg eben auf 4500 Meter dann gegangen sind. Ja, über massig Spalten mussten wir gehen. ich bin gleich in eine mal reingehüpft so quasi ungewollt. Ja, also es war für mich, ich meine der Christian der ist da schon und… aber ich bin froh, dass ich den Christian dabeihatte, weil er schon im Prinzip mein persönlicher Bergführer, nicht nur technisch, sondern auch vor allem mental, gewesen ist, weil ich wollte eigentlich schon wieder nach Hause.
Robert
Okay.
Sabrina
Also ich wollte eigentlich nach der ersten Woche am Berg… Ich wollte nach Hause. Ich habe mich wirklich ernsthaft gefragt, was tue ich hier überhaupt.
Christian
Ja man steht bei dieser Wand und man schaut von 4000 Meter auf über 7000 Meter rauf und das ist halt komplett Zergletschert und es ist… Gletscher gibt es bei uns in Österreich auch. Wir sind die Mont Blanc Überschreitung. Das war so die Vorbereitungstour und ab dem Zeitpunkt habe ich gewusst, okay wir können wirklich einmal irgendwo hinfahren. Bei der Mont Blanc Überschreitung hat die Sabrina viel gelernt. Mir sind natürlich bei uns Gletscher-Touren gegangen. Da drüben stehst du und hast halt andere Dimensionen. Das Problem war halt da, die Sabrina war so überwältigt von dem Ganzen, dass die Nerven echt weggeschmissen haben. Ich habe gesagt Was macht sie da? Zu dem das… Zu der Wand kommt ja noch die Höhe dazu. Es kommt ja noch dazu, dass wir alles selber getragen haben. Das heißt wir haben uns jetzt auch zum Camp Zwei zum Beispiel auch für die Sabrina 25 Kilo auf dem Rücken gehabt. Das sind alles, zu der geistigem oder zu der Angst, die sie da entwickelt hat, vor den Spalten, vor dem ganzen Berg und für sich kommt ja dann die körperliche Anstrengung dazu und das war ja…
Sabrina
Aber wir haben es gebacken, also wir haben es, Gott sei Dank, dank Christian, absolut in den Griff bekommen, weil das klingt jetzt so, als wären wir vollkommen unvorbereitet und so. Wir sind körperlich uns so nicht unvorbereitet gewesen, aber trotzdem und das kann man immer schwer erklären…
Robert
Bestimmte Sachen kann man wahrscheinlich nicht trainieren.
Sabrina
Nein, ich habe mich darauf nicht vorbereiten können einfach. Diese Dimensionen…
Christian
Wenn man zu zweit sind wie wir… Ich bin mit meiner Freundin wie gesagt… ich habe schon ein paar schöne, hohe Berge besteigen dürfen in Südamerika. Es ist halt so, wenn man das das erste Mal sieht, dann ist das sehr überwältigend. Also ich kann mich noch erinnern, was ich erlebt habe, mein erstes Mal und die Sabrina, da ist jetzt nicht das sie Angst gehabt hat, sondern das war einfach alles sehr viel. Sehr viele neue Eindrücke, das kann auch Angst machen am Ende. Sehr viel, viel Neues. Das ist wie, du weißt das selber, wenn man beim 100 Kilometer Rennen steht, man steht auch am Start und denkt sich…
Sabrina
Eigentlich weiß man gar nicht was auf einen zukommt.
Christian
Gemerkt was auf einen zukommt. Natürlich sagt jeder ja das geht easy, aber wir wissen alle dass es nicht immer easy ist und man weiß aber nicht am Start und das ist halt beim Bergsteigen auch so und gerade bei so einer Expedition, wo es halt dazukommt, das halt wo wir angekommen sind gleich man Tote gegeben hat. Wir sind nur zu zweit unterwegs gewesen. Zweier-Seilschaft ist taktisch gesehen immer schlecht. Man weiß halt nicht soll man sich anbinden, soll man sich nicht anbinden. Der Gewichtsunterschied, also ich bin 90 Kilo schwer gewesen damals, mit 35 Kilo Gepäck. Das heißt rasselt die in eine Spalte, die Sabrina…
Sabrina
Kommt er unweigerlich hinterher. Das wollte ich ja nicht.
Christian
Also kann ich nur hoffen, dass sie mich hält, sonst schlage ich auf und die Sabrina kommt nach. Das heißt das sind ein paar andere Umstände auch immer da so gewesen. ja das war halt glaube ich sehr viel auf einmal. Viel Bergsteigen auf einmal. Sie hat es aber schon gemeistert.
Sabrina
Eben, also in Kurzversion. Wir sind dann eben, haben die Lagekette quasi aufgebaut, waren dann irgendwann auf 5200 Meter im Camp Zwei, haben dann da geschlafen. Dann kam das nächste Problem, nachdem wir vorher schon mal eine Woche schlecht Wetter hatten, wo nicht viel passiert ist. Dann waren wir endlich auf Camp Zwei oben und haben alles aufgebaut und waren eigentlich guter Dinge, bin ich dann auch noch krank geworden, mit Durchfall. Was in der Höhe absolut Katastrophe ist, weil man baut eh schon ab und Durchfall, ich meine das weiß jeder, ist Katastrophe und wir sind dann noch oben geblieben aber es wurde immer mehr klar, okay der Pik Lenin rutscht einfach… Das Zeitfenster wurde immer kleiner, ich jetzt auch noch krank. Wir reden dann natürlich auch über 7000 Meter Höhe. Man baut ohnehin ab, irgendwie das passt nicht richtig zusammen. Es wurde, ich wollte es noch nicht wahrhaben. Christian, glaube ich, hat es sich auch nur schon gedacht, aber auch noch nicht ausgesprochen, dass der Pik Lenin doch ein bisschen in die Ferne gerutscht ist und wir haben dann aber oder wollten es zu mindestens probieren, es gibt eben neben dem Pik Lenin, im Rahmen der Aufstiegsroute, noch einen eigenständigen 6.000er, den wir dann… Das ist der Pik Razdelnaya und den haben wir dann eben versucht zu besteigen und das ist uns dann Gott sei Dank auch geglückt, nochmal nach einem Tag Pause im hohen Camp und haben dann eben den Pik Razdelnaya 6.148 Meter, erfolgreich besteigen können. War jetzt natürlich auch technisch nicht wahnsinnig anspruchsvoll, war aber total egal, weil erst mal war es super überwältigend, alleine. Das war mein erster6000er generell. Wir hatten das Glück das, als wir oben ankamen, sich tatsächlich für weiß ich nicht fünf Minuten, die Wolkendecke aufgemacht hat und man hat auf einmal wirklich in das Pamir Gebirge reinschauen können. Das war das unbeschreiblichste Gefühl, weil da stehen nur Sechs- und Siebentausender, wohin das Auge reicht. Das kann man also auch nicht hier mit so einem Ausblick oder Fernblick vergleichen. Das war einfach gigantisch und eben nur dieses kurze Wolkenfenster und das zog dann auch wieder zu und das zog dann so zu, dass wir sogar unseren Abstiegsweg kaum noch gesehen haben. Das war noch ein bisschen Sucherei, aber das haben wir auch geschafft. Also es ist dann alles gut ausgegangen.
Robert
Ihr sitzt hier. Alles super.
Sabrina
genau. Es ist alles gut ausgegangen. Pik Lenin, war aber klar, werden wir nicht mehr schaffen, auch Zeitlich nicht und haben uns dann leider…
Christian
Ja körperlich auch, war die Sabrina…
Sabrina
Ja, ich war auch leer.
Christian
Es war unverantwortlich gewesen. Sie redet immer so von Durchfall. Sie hat richtig schweren Durchfall gehabt. Ich sage immer Zitrone, Ingwer oben rein, Grüner Tee unten raus. Ihr ist richtig scheiße gegangen. Jder das schon mal gehabt hat … Wir waren da auf 5.500 Meter, war das Camp, das heißt man trinkt ja da oben muss man eigentlich sehr viel trinken, von Haus aus. Das ganze Essen was wir dagehabt haben, habe ich alles der Sabrina gegeben. Also die hat gegessen und ist gleichzeitig aufs Klo gegangen. Ich habe nur geschaut, dass Kalorien reinkommen, weil es kann oben so sein, wenn man da ein Problem hat, es hilft dir halt da auch keiner. Alle Friends, help Friends haben sie uns gesagt… Es war nachher wirklich so, dass der Pik Razdelnaya war nur Glück, weil das letzte Essen war Szegediner Gulasch in dehydriert, kann ich mich noch erinnern. Wirklich so Szegediner Gulasch. Dehydrierte Nahrung, so Astronautenmäßig. Hat super gut geschmeckt. War richtig gut. Hat die Sabrina gekriegt und das war das erste Essen, nach eineinhalb Tagen, was bei ihr drinnen geblieben ist und wo sich eben rausgestellt hat, sie schafft es und wir haben nachher mehr oder weniger Pik Razdelnaya war wirklich Glück, dass wir überhaupt da rauf gekommen sind. In Anbetracht des körperlichen Zustandes, war das das einzige vertretbare was überhaupt gewesen war. Wenn das jetzt mit dem Essen nicht funktioniert hätte, mit diesem Szegediner Gulasch, mit unserem letzten Paket, was wir gehabt hätten, dann hätten wir das auch nicht geschafft. Dann wäre ich am nächsten Tag gleich runter gegangen mit ihr. Sie ist da nicht sehr schön…
Sabrina
Und man muss dazu sagen, wir hatten die Abmachung Wir sind als Team hier. Wir bleiben als Team, weil wir hatten schon mal kurz die Überlegung, weil der Christian war eigentlich gut beieinander. Von der weiteren Aufstiegsroute, von diesem zweiten Camp kann man solo gehen…
Christian
Und ich war kurz davor. Ich habe mit der Sabrina kurz darüber geredet gehabt, dass ich von 5.000 Meter weg gehe auf 7.000 Meter und ich war wirklich kurz davor, wenn ich am Abend um sechs Uhr abends weg einfach, Richtung Gipfel. Ich habe mich aber… Ja, es hat nicht gepasst. Also Gipfel ist nicht alles. Manchmal verliert man, manchmal gewinnt man nicht.
Robert
Ihr seid trotzdem noch jung, das kann irgendwann wiederkommen.
Christian
Ihr seid jung. Ich nicht mehr so, aber gut. Nein, Spaß beiseite. Nein es war ganz klar. Ich Trauer diesem Gipfel auch nicht nach. Der Pik Lenin steht länger. Das nächste Mal mit Ski. Irgendwann geht sich schon wieder aus. Ich sehe das eher entspannt. ich habe schon ein paar Mal umgedreht, auch auf hohen Bergen. Ich habe selber schon schweren Durchfall gehabt, da habe ich in einer Woche zehn Kilo verloren. Es geht dahin… Es geht dahin…
Sabrina
War eine tolle Reise. Tolle Erfahrung, gigantische Region, gigantischer Berg.
Christian
Ich habe mit einem australischen Major von einer Spezialeinheit mit einem Israeli, der was an der Harvard Universität in Boston Professor ist und hat koscher gegessen und das in Kirgisistan.
Sabrina
Was will man mehr?
Christian
Also ich glaube, das ist das was man mal gemacht haben muss. Nein, es war eine super schöne Reise, auch wenn es jetzt der Pik Lenin nicht geworden ist. Ist egal. Die vier Wochen waren super.
Sabrina
Ein 6000er mehr. Mein erster.
Christian
Es klingt jetzt blöd, wenn ich das sage, wenn man sieht welche Freude die Sabrina mit der 6.000er gehabt habe, was eigentlich total im Schatten von dem Pik Lenin steht. Wir sind alleine drüben gestanden. Den geht kein Mensch nicht, weil der steht so unscheinbar rechts draußen, unpopulär. Die Freude in Sabrinas Gesicht war schon wunderschön. Da geht es jetzt gar nicht so…
Sabrina
Ich glaube wir beenden das jetzt, sonst…
Christian
Ja, sonst kriege ich noch feuchte Augen. Nein, Blödsinn, war aber ein schöner Moment. War schön. Ich… Es war halt so, die Sabrina was neben mir gestanden ist. Ich denke, jeder der was das erste Mal auf so einen… in dieser Höhe etwas erreicht was scheinbar nicht mehr zu erreichen ist, ist glaube ich ein bewegender Moment für jeden. Ja, ist sehr vergleichbar, also das hat die Parallelen zu einem Trail Ultra sehr. Die Grenzen verschwimmen sehr stark, weil das Gefühl ist oftmals das Gleiche glaube ich. Ja war schön. War richtig schön und wir kommen da wieder. Der Pik Lenin ist vorgewarnt. Der hat uns jetzt kennengelernt und ja.
Robert
Das war jetzt sehr emotional. Schade das die Kamera gerade ausgefallen ist, weil ich glaube man hat so ein bisschen so, wie ihr darüber erzählt habt und wir ihr mit den Händen… und wie ihr hin und her gerutscht seid, also es war schön zu sehen, dass ihr da wirklich mit dieser Emotion und immer noch dabei seid und ihr erzählt ja auch von dieser ganzen Geschichte bei Vorträgen. Also da habe ich jetzt vor kurzem war das erst wieder oder? Das ihr quasi auch im Rahmen von so einem Abend darüber erzählt habt. Wie nehmen denn das die Leute auf, also könne die das fassen, also können die das irgendwie greifen, was ihr da gemacht habt oder ist das für die so völlig so…?
Sabrina
Darf ich da als erstes drauf antworten? Das interessanteste an dieser ganzen Sache ist und das möchte ich tatsächlich auch mal loswerden, ist das wir immer wieder hören, vor allem und meistens von anderen Frauen, ich nenne sie jetzt mal… Ja, nein es gibt keinen wirklichen Begriff dafür, aber ich höre immer wieder: Das machst du doch bestimmt nur für den Christian und das ist etwas, was ich einfach ganz echt von mir wegstoßen möchte.
Christian
Gut zu hören.
Sabrina
Erstens ich tue das wirklich aus freiem Willen heraus. Das sind meistens meine Ideen und so viel Schweiß, so viel Training, so viel… Das macht man nicht für irgendwen, damit der glücklich ist oder dass wir eine Partnerschaft führen können, sondern das mache ich für mich und wir machen das gemeinsam, aber nicht, weil der Christian hinter mir steht und sagt: Also wenn wir das jetzt nicht machen, dann wären wir nicht zusammen. Also wir sind da komplett auf Augenhöhe und ich mache das komplett eigeninitiiert. Ich will das und man merkt das immer wieder da der weibliche Part oftmals eher so fassungslos ist. Dieses Duschen-Thema ist immer wieder so ein Thema. Also Hygiene am Berg. Och Gott als Frau mit langen Haaren und wie ist denn das und oh das ist aber schon eklig und wie ihr habt da nicht duschen können?
Christian
Ja das ist es aber schon ein bisschen.
Sabrina
Ja es ist ein bisschen eklig, aber das wird immer eher so von der weiblichen Seite eben zu der Frage ob ich es eben freiwillig mache und die Männer sind oft zwiegespalten. Auf der einen Seite glaube ich tun sie sich schwer, sich selber vorzustellen vielleicht ihre eigene Frau/ Freundin mitzunehmen. Auf der anderen Seite kommt dann schon aber oft auch Begeisterung dafür, weil ist natürlich schon klasse, wenn man eine Frau hat, die das mit einem mitmacht. Also ich glaube das wird dann Christian oft auch entgegengebracht, aber man hat da… Also die wenigsten reagieren… Ja also die richtigen Bergsteiger unter den Zuhörern, die reagieren immer cool. Die fragen eher fachlich nach oder wie war es da oder erzähl ein bisschen was über die Route, solche Dinge, aber da gibt es ganz viel bunte Mischung. Ja, aber was ich eben loswerden möchte: Ich mache das freiwillig und ich mache, weil ich das gerne machen möchte und ja natürlich auch die Frage darauf, für mich ist dieses Thema Kinder…
Sabrina
Kinder… Schatzi… Kind und Kogel…
Christian
Kind und Kegel. Was redest du denn?
Sabrina
Ist eben nicht so vorrangig bei mir. Also nein ich möchte momentan keine Kinder und ich lebe gut damit und ich bin trotzdem glücklich.
Christian
Es geht um den Vortrag vom Pik Lenin.
Sabrina
Ja, aber das ist ja auch die Frage.
Christian
Okay.
Sabrina
Ja, mit 30 wirst du gefragt ob Kinder haben möchtest oder einfach nur noch keine Kinder hast.
Christian
Und du hast mich. Das ist ein großer Vorteil.
Sabrina
Ja und das ich das mit dem Bergsteigen ich eh bald sein lasse, weil…
Christian
Nein, die können das schon fassen. Ich rede jetzt für den Österreichischen Part der Vorträge, weil den natürlich, natürlich auch Bergsteigen. Es ist ja nicht etwas, das wir jetzt machen, was sonst keiner macht. Das wird ja sehr häufig gemacht. Wir unterscheiden uns vielleicht dahingehend noch, wie gesagt, dass ich wirklich nur mit meiner Freundin alleine losziehe. Gibt es auch inzwischen immer mehr, Gott sei Dank, Pärchen. Wir kennen auch immer mehr. Ich kenne auch immer mehr starke Frauen, die was stark klettern, wie die Erika. Finde ich schön. Macht die Welt der Berge um einiges bunter. Finde ich wirklich schön. Die fassen es schon. Wir haben halt vielleicht eine sehr direkte und ehrliche Art, wie ich eben die Vorträge gestalte. Man muss so sagen oder wir halten es sehr Ehrlich. Bergsteigen ist nicht immer schön. Gerade diese Art des Bergsteigens ist nicht immer schön. Interessanter weise ist das natürlich auch sehr viel, oftmals sehr viel, Schinderei, aber man muss ein bisschen veranlagt dazu sein, dass man sich fertigmacht. Ich finde es schön zu gehen und ich erzähle das auch so und es geht nicht immer alles gut. Es ist nicht immer alles klasse und ja ich denke viele werden sagen, ja okay die machen Vortrag, sind aber nie am Gipfel gewesen. Wir bekommen eigentlich Großteils immer sehr gute Resonanz. Es ist natürlich auch bei mir ein Stück immer bisschen Humor mit dabei. Also ich schau natürlich das die Geschichte immer ein bisschen humorvoll lustig ist. Ja man kann schon auch mit manchen blöden Situationen auch… Ich meine, Humor ist wichtig. Ich denke…
Sabrina
Über sich selbst lachen können.
Christian
Es wird generell über sich selbst lachen… Es wird generell viel zu wenig gelacht in dieser Zeit drum finde ich es schön und wir haben bis jetzt… Wir waren ja da beim Fredl Zitzenbacher also vom Organisator vom Schwarzach Trail. Die sind gut befreundet und der hat immer so Schwarzach Herbstvortrag.Da haben wir jetzt den letzten Vortrag gemacht. Der war auch immer gut besucht und ist gut angekommen. Ja, generell unsere Vorträge waren bis dato immer so: Wir haben immer gespendet an Kinder an Bolivianische. Wir haben gespendet an Gerry’s Organisation nach Australien, was krebskranken Kindern den letzten Wunsch erfüllt oder wenn sie geheilt werden einen Wunsch erfüllt. Da waren sie zum Beispiel mit diesem Geld am Mont Blanc, mit einem jungen Buben mit zwölf Jahren, der was vom Krebs geheilt worden und die fahren nachher mit diesem Kind und gehen den Berg zum Beispiel und da war sein größter Wunsch Mont Blanc und da sind sie halt von Australien rauf geflogen, sind mit unserem Geld, sind sie mit denen auf den Mont Blanc gegangen. War halt…
Robert
Sehr schön.
Christian
Wir haben gespendet für einen verstorbenen Bergsteiger, der was bei uns verunglückt ist, für den seine Familie. Ja ich finde das halt richtig schön so. Gute Art um Gutes zu tun, denke ich, wenn man ein bisschen übers Bergsteigen erzählen kann und es kommt denke ich ganz gut an, denke ich. Hoffe ich, weil Eigenlob stinkt, keine Ahnung…
Robert
Muss ja, sonst würdet ihr ja nicht gefragt werden, ob ihr das immer wieder erzählt oder so.
Christian
Wobei ich immer zu lange brauche und ich rede zu viel wie man merkt. Aber gut.
Sabrina
Ja. Ja!
Robert
Das macht ja nichts. Wenn die Geschichte gut ist, kann man darüber erzählen, also… Wunderbar. Das finde ich echt cool. So jetzt haben wir hier gerade, also, wenn man das Video guckt, vielleicht hört man es auch. Dieses tippel tappel, tippel tappel, tippel tappel. Ihr habt seit einer Weile ein neues Familienmitglied.
Sabrina
Ja.
Christian
Luke.
Robert
Den Luke Skywalker. Wer jetzt das Video anmacht… Mal gucken ob wir auf dem… Nein er ist noch unterm Tisch.
Sabrina
Ich müsste ihn auf den Arm nehmen. Ja, ja bleib unterm Tisch.
Robert
Was ist das für einer oder warum habt ihr euch jetzt einen Hund zugelegt, weil das ist ja…
Christian
Ich hole ihn mal.
Robert
Da ist er.
Sabrina
Da wäre er kurz. Hund auf dem Tisch. Jetzt schnüffelt er das Mikro an. Der Luke, ja den haben wir, weil ich eine Ader für Tierschutz habe, um es mal auf den Punkt zu bringen. Luke kommt aus Spanien, aus einer sogenannten Tötungsstation. Das klingt immer… Ja also ich denke, dass dieser Begriff auch etwas Missbraucht wird, aber das Problem ist einfach es gibt deutlich zu viele Hunde und zu wenig, ja, Besitzer oder Herrli, Frauli und dann werden die Hunde einfach irgendwann eingesammelt und kommen in so Auffanglanger und wenn die da dann keine Interessenten finden, werden die halt irgendwann leider getötet. Ich finde es grundsätzlich nicht gut und wenn es nach mir geht, würde ich alles retten, aber auf der anderen Seite ist es halt auch so, man wird der Sache nicht Herr. Drum, ich kann den Beweggrund verstehen. Es ist halt immer nur die Frage ob man das und wie man das o macht, aber okay. Jedenfalls Tierschutz… Ich habe ihn auch auf Facebook gesehen. Bilder von…
Robert
Das zieht sich so ein bisschen durch bei euch.
Sabrina
Ja, das zieht sich wirklich durch unser Leben.
Christian
Si.
Sabrina
Und habe da Welpenfotos von ihm gesehen und von seinen beiden Schwestern und habe mich eben an die Organisation gewendet, die ihn vermittelt und jetzt bringt er gerade sein Spielzeug. Ja und dann ist er mit einem Transporter zu uns gekommen, beziehungsweise wir zu ihm. Wir haben ihn in Freiburg dann abgeholt.
Robert
Und ihr wart nicht bei mir.
Sabrina
Ja, das haben wir irgendwie… Aber das war auch so eine Nacht und Nebelaktion. Es war morgens fünf Uhr…
Christian
Wir waren um fünf Uhr in der Früh und haben in Freiburg auf einer Autobahn-Raststation.
Sabrina
Genau.
Christian
Illegale Hundeübergabe.
Robert
Da werden die besten Geschichten geschrieben.
Christian
Genau.
Robert
Illegale Raststätte früh um fünf.
Sabrina
Genau.
Robert
Kurz hinter der Grenze zu Frankreich.
Sabrina
Ja, genau und ja eben da Übergabe. Da war dann noch eine Vorarlberger Tierschutzorganisation. Die hat seine beiden Schwestern eben aufgenommen und wir haben den Luke dann direkt in Empfang genommen. Das war jetzt September 2015. Jetzt ist er etwas über ein Jahr bei uns und ja unser kleiner Spanier mit der weißen Pfote. Deshalb, das sieht man auch bei uns im Logo.
Robert
Und wie hat sich das Bergleben so verändert bei Euch? Also kann man die gleichen Touren machen? Nimmt man den Hund immer mit? Was macht man wenn man den Hund nicht mitnehmen kann?
Sabrina
Also verändert haben sich eigentlich grundlegend zwei Dinge. Wir haben ab jetzt immer irgendwelche Haare an unseren Bergsportklamotten, im Rucksack oder sonst wo und nach einer Bergtour ist immer einer schon sofort auf der Couch und ruht sich aus, während wir noch die Sachen verräumen müssen, wegräumen müssen.
Christian
Drei Sachen und Kacksackerl habe ich auch immer mit.
Sabrina
Ja, wir haben überall Kacksackerl. Das stimmt.
Robert
Das Kot-Säckli.
Sabrina
Ja.
Christian
Ja, es hat sich nicht verändert. Wir haben den Luke immer mit eigentlich. Wer auf unserem Blog siehst du ja die Touren. Er war schon auf ein paar 3000er. Wenn es zum Klettern wird, also ein bis zum zweiten Grat ist er schneller als wir. Die Kletterer unter euch wissen das, also zweiter Grat ist kein Problem für ihn. Wo es natürlich schon ist… Er kommt, wenn es technisch schwieriger wird in den Rucksack. Er sitzt dann hinten bei mir im Rucksack. Er ist ja Gott sei Dank, körperlich gesehen, jetzt hat er nur 15 Kilo. Das heißt er passt bei mir gut in meinen 30 Liter Rucksack.
Sabrina
Ja, er kennt das auch.
Christian
Er kennt das auch. Er war von klein auf immer mit und dann huckt der einfach in den Rucksack und schaut halt hinten raus und wir hatten ihn schon dabei. Wir wählen natürlich unserer Touren so immer oder wie haben natürlich immer Wasser mit zusätzlich.
Sabrina
Und Tragegeschirr.
Christian
Wir haben natürlich ein Tragegeschirr mit, das wenn jetzt zum Heben oder was wäre, das ist das größte Problem. Wenn es jetzt wirklich schwieriger wird technisch, dann müssen wir ihn heben oder so, aber wie gesagt sonst haben wir eigentlich Einschränkungen. Im Sommer sowieso nicht.
Sabrina
Im Sommer eigentlich gar nicht, im Winter schon, weil er ist aufgrund seiner Herkunft kein Schneehund.
Christian
Spanier. Er meidet den Schnee und ich will ihn da nicht immer so in einen lieben, violetten Primaloft-Mäntelchen herumlaufen lassen. Er wird Metrosexuell erzogen, darum violettes Primaloft-Mäntelchen. Nein, im Winter geht es natürlich nicht so, bei den langen Touren. Da ist er aber mit sehr guten Freunden.
Sabrina
Ja, wir müssten… Also was sich schon ändert, man ist nicht mehr ganz…
Christian
So flexibel.
Sabina: Also wir sind flexibel, aber müssen trotzdem natürlich immer kurz schauen, wo kann er… oder wie lange sind wir voraussichtlich weg. Bleibt er entweder einfach zu Hause oder geben wir ihn halt zu Freunden und die müssen natürlich gerade Zeit haben.
Christian
Wobei das zuhause bleiben beschränkt sich auf…
Sabrina
vier, fünf Stunden.
Christian
Vier, fünf Stunden und das drei Mal im Jahr. Er ist eigentlich fast 24 Stunden bei uns. Er ist bei uns in der Arbeit mit. Ich darf ihn mitnehmen. Er ist bei uns, beim laufen… Also ich bin, das längste was er mit mir gelaufen ist, ist glaube ich 34 Kilometer.
Robert
Okay.
Christian
Eins zu Null für Luke sage ich da nur. Es ist so, er hat ein Windhund Gene mit dabei. Das merkt man natürlich. Er ist derartig ausdauernd. Also ich… Er ist nachher schon müde, nach 34 Kilometer Trailrun.
Sabrina
Und man muss sagen, das ist dann schon auch die Ausnahme. Also man muss auch immer ein bisschen schauen. Ein bisschen… Also er muss nicht zwangsweise immer überall mit und hoch und gerade im Winter bliebt er eigentlich daheim.
Christian
Oder bei meiner… Also wir haben genug Freunde oder Familienmitglieder wo er bleiben kann. Ja der Luke ist ja verträglich wie du siehst. Er knurrt natürlich immer, aber das ist eher so das grummelige Urdeutsche, nein. Keine Ahnung, aber wie gesagt es macht , es hat eigentlich keine Auswirkung.
Sabrina
Er gehört dazu schon.
Christian
Es gibt natürlich auch im Sommer Berge dann wo es einfach keinen Sinn macht, mit Hund zu gehen, weil der Hund einfach noch in dem Rucksack sitzt.
Robert
Ja.
Christian
Wir sind letztes Mal eben die Schareck Überschreitung, was wir gemacht haben, das ist eine Gratkletterei eine längere. Da machte s keinen Sinn den Hund mitzunehmen, weil der hockt halt drei Stunden im Rucksack.
Sabrina
Das wird auch für ihn unbequem.
Christian
Das wird auch für ihn unbequem und es gibt auch Berge da wo ein Hund jetzt nicht hingehört. Muss ich auch dazu sagen. Wenn es geht, nehmen wir ihn natürlich immer mit, weil er eine Bereicherung ist. Gerade deswegen, weil es am Gipfel normalerweis mit unserem Hund, keine grantigen Gesichter mehr gibt, sondern der Luke setzt sich schnell… hat schnell Freunde … Es ist einfach schön, mit Hund Bergsteigen. Es ist… Ja, man ist nie alleine.
Robert
Aber ihr habt ihn jetzt nicht speziell ausgesucht, weil er mit euch auf den Berg gehen kann. Also ihr hättet euch jetzt nie für einen Chihuahua entschieden oder sowas.
Christian
Keine Ahnung.
Sabrina
Es war ja eh ein bisschen Glücksspiel. Also man konnte uns ja auch nicht sagen, was seine Eltern sind. Also die haben von der Pfotengröße ungefähr sagen können, er wird wahrscheinlich mittelgroß, aber weder über Rasse, Alter… Also im Endeffekt wissen wir nicht mal sein hundert prozentiges Alter.
Christian
Man sagt ja unter Hundebesitzern der Hund sucht einen aus und nicht der Besitzer den Hund.
Sabrina
Ja, wir haben nur dieses eine Foto eigentlich gesehen und haben uns einfach in diese weiße Pfote verliebt.
Christian
Du. Nicht wir, du.
Sabrina
Wir haben einfach gehofft, dass es passt und im Endeffekt müssen wir jetzt sagen, perfekter hatte er nicht werden können. Also er ist für uns, für unsere Bedürfnisse perfekt. Also Glücksfall wirklich. Aber wir haben es vorher… Wir hatten nur dieses eine Foto und die Angabe er wird circa Mittelgroß, mehr nicht.
Christian
Und man muss jetzt sagen, auch wenn wir alleine unterwegs sind, mit Hund ist man nie alleine. Das ist eigentlich das schöne. Ist ja nicht so, dass wir immer gemeinsam unterwegs sind, weil beide müssen wir arbeiten, aber derzeit freuts einen und dann gehst du alleine laufen zum Beispiel. Mit Luke da bist du nicht alleine.
Robert
Nein.
Christian
Man entwickelt da so ein eigenständiges Rudelverhalten so irgendwie. Also ich laufe halt nur nicht nackend bei Vollmond. Nein, aber es ist halt schön. Es bereichert statt behindert, muss man ganz ehrlich sagen. Also er ist eine Bereicherung für einen. Vor allen Dingen…
Sabrina
Aber man muss trotzdem immer wieder auch betonen und trotzdem ist es Verantwortung und Kümmern. Das kann man schon auch ehrlich sagen. Also man sollte sich das, das sage ich auch immer wieder, wirklich gut überlegen, weil im besten Falle lebt der 15, 16 Jahre und es ist wie ein Kind.
Christian
Nur man bleibt schlank ohne dass das Jugendamt kommt.
Robert
Da kommt der Tierschutz.
Sabrina
Ja.
Christian
Stimmt, nein das nicht, mein Gott. Der ist eh der Chef…
Sabrina
Um Himmels willen, aber es sei immer gut überlegt. Es ist natürlich auch Arbeit.
Christian
Aber es ist natürlich auch super Klasse.
Sabrina
Positiv, ja.
Christian
Positiv, weil diese Leichtigkeit wie der sag, wenn ich jetzt zum Luke zum Beispiel sage gehen wir laufen und es hat draußen minus sechs Grad, wenn ich mich jedes Mal so freuen würde vor dem Laufen… Also mit dieser Leichtigkeit wie der das einfach so hinnimmt, wie es passiert, ist halt schön.
Robert
Sehr schön. So weil dem Kollegen jetzt aber so ein bisschen langweilig wird, machen wir mal so hinten dran… Ich stelle dann mal so ein paar Fragen die alle gefragt bekommen. Ist jetzt das erste Mal eine dreier Konstellation, von daher…
Sabrina Kurz und knackig wahrscheinlich.
Robert
Ja, sollte kurz und knackig und vor allen Dingen einigt euch einfach, wer zuerst antwortet und wer danach.
Sabrina
Okay.
Robert
Wunderbar.
Sabrina
Und dann im Wechsel? Dann im Wechsel.
Robert
Einfach nicht zeitgleich.
Christian
Nicht so kompliziert.
Robert. Jeder darf seine eigene Meinung kundtun.
Christian
Sabrina du bist schon wieder so deutsch gründlich. Nicht so kompliziert.
Robert
Berge oder Meer? Dein Favorit und warum?
Sabrina
Berge, aber ich Favorisiere auch das Meer. Ich gebe es zu. Hier und da eine Auszeit am Meer brauche ich schon. Das sage ich jetzt einfach mal so. Also es sind die Berge, aber zum Meer sage ich auch nicht nein.
Robert
Christian?
Christian
Ganz klar Berge, weil im Meer schwimmen nur Sachen, was dich umbringen wollen.
Robert
Okay. Wie würdest du deine Zeit auf einer einsamen Hütte am Berg verbringen, wenn du drei Monate dort wärst.
Sabrina
Ich hätte definitiv ein Problem glaube ich inzwischen. Also so eine Woche komme ich gut aus einsam auf einer Hütte, aber ich glaube ich bräuchte zu mindestens WLAN. Ich sage es ganz ehrlich.
Christian
Ein wunderschöner Gedanke. Würde mir gefallen. Also wäre ich sofort dabei.
Robert
Und was machst du dann drei Monate lang?
Christian
Wenn es nichts ist? Ich ernähre mich von Beeren und Kräutern. Nein, es…
Robert
Rennst nackig im Vollmond rum.
Christian
Mit Luke. Nein ich… Keine Ahnung. Muss man was tun? Weiß ich nicht, aber ich könnte es mir schön vorstellen auch nichts zu tun drei Monate lang auf dieser Berghütte und jeden Tag auf einen zukommen lassen. Schöner Gedanke.
Robert
Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Sabrina
Sonnenuntergang. Hat den praktischen Grund, dass ich morgens, auch wenn man es jetzt schwer glauben mag, nicht aus dem Bett komme. Ich habe mich leider noch nie, wenn es nicht sein muss, früh aus dem Bett quälen können, für den Sonnenaufgang.
Christian
Meistens Sonnenaufgang oder neuerdings Sonnenaufgang, weil es, wenn man es jetzt mit Bergsteigen verbindet, puh… Wie soll ich das jetzt sagen?
Sabrina
Kurz und knackig.
Christian
Ja das geht jetzt nicht kurz und knackig. Ich bin ja schon wieder Pulitzer Preis gewesen. Nein, Sonnenaufgang keine Ahnung. Sonnenuntergang ist auch schön, aber Sonnenaufgang ist schöner, weil…
Robert
Der Tag beginnt.
Christian
Der Tag beginnt, genau. Irgendwie so. Ich bin auch Langschläfer und Morgenmuffel…
Sabrina
Wobei stimmt aus Bergsteigerischer Sicht muss ich noch einwerfen, der Sonnenaufgang nicht von der Optik aber es sind die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, die manchmal auch richtig guttun können. Stimmt.
Robert
Dein Gadget ohne welches du nie in die Berge gehst. Also Ausrüstungsgegenstand. Also bei mir ist es zum Beispiel die Kamera.
Sabrina
Toilettenpapier?
Robert
Okay.
Sabrina
Ich lasse das jetzt mal so stehen.
Christian
Suunto
Robert
Also die Uhr.
Christian
Die Uhr.
Robert
Deine Top drei Blogs oder Ressourcen für mehr Berge. Also was inspiriert dich, was liest du oder schaust du dir an? Also es können Bücher sein, Blogs, Webseiten…
Sabrina
Fange ich mal an. Also du hast eh schon meinen ganz persönlichen Favoriten auch schon im Podcast gehabt. Das ist natürlich die ulligunde.com – die Erika. Also da immer vorbeischauen. Gibt es tolle Storys, tolle Bilder. ja und die Jungs von bergaufbergab.at.
Christian
bergaufbergab.at. Ganz einfach deswegen, die zwei Jungs, jetzt für einen Österreichischen Blog, die machen eigentlich ihr Ding ganz schön.
Sabrina
Tolle Touren.
Christian
Tolle Touren. Da geht es vielleicht gar nicht auf die Touren speziell, aber die ziehen ihr Ding durch, sind nicht immer Mainstream mit ihren Touren, haben sehr viele neue Ideen, bei ihren Touren. Sehr spannen, machen immer klasse Projekte. Projekte klingt jetzt so hoch gestochen. Die machen klasse Bergtouren.
Sabrina
Und immer tolle Bilder.
Christian
Und haben echt gute Ideen und die Herangehensweise wie es Bergsteigen ist unserer Herangehensweise sehr nah von der Art und Weise also wie sie es tun, finde ich schön. Ist sehr lesenswert und die Bilder sind super. Also wie gesagt bergaufbergab.at. Da möchte ich ganz klar sagen, einer unsere besten Freunde auch sind die Hochtourist.at. Kommen aus dem Wiener Raum.
Sabrina
Müsstet ihr mal wieder auffordern mal wieder mehr zu schreiben. Wir wollen wieder mehr lesen.
Robert
Den werde ich in fett machen.
Sabrina
Ja.
Christian
Genau, also der Kasi und der Gerald…
Sabrina
Sehr professionell. Journalistisch sehr gut. Also redaktionell super aufbereitet ja.
Christian
Und die Jungs haben das sehr nett und wir… Es gehört auch… Also finde ich halt sehr lesenswert. Sie machen in letzter Zeit leider Gottes ein bisschen weniger, aber ich hoffe wir können da… Ich möchte ein bisschen den Druck erhöhen. Ja, es gibt noch sehr viele, darf ich noch mehr sagen als wie drei?
Robert
Gerne.
Christian
Weil mir fallen da ganz viele ein, weil ich muss ganz ehrlich sagen es gibt natürlich auch Abenteuersüchtig, Florian. Ich denke das.
Sabrina
Ja, genau.
Christian
Kennen wir auch schon sehr lange. Ist vielleicht jetzt… Wir haben schon sehr viele lustige Stunden mit Ihnen unseren, in den Österreichischen Bergen verbracht bei Skitouren.
Robert
Florian ist Episode eins gewesen.
Sabrina
Ja eben.
Christian
Genau. Episode eins
Robert
Und wir zusammen nächstes Jahr auf Madeira eine Woche lang.
Christian
Genau, also…
Sabrina
Wird lustig.
Christian
Ja, Erika haben wir schon gesagt.
Sabrina
Außerdem müssen wir das jetzt vorab empfehlen. Abenteuersüchtig.de auf jeden Fall, weil der Florian war gerade in Nepal, hat auch seinen ersten 6.000er bestiegen und da kommen jetzt in der nächsten Zeit ganz viele tolle Artikel. Also da wird es richtig was zu lesen geben.
Robert
Die Bilder waren schon mal vielversprechend.
Sabrina
Ja genau, deshalb. Den unbedingt ja.
Christian
Und haben wir sonst noch?
Sabrina
Ja es gibt…
Robert
Wenn euch sonst noch etwas einfällt, was wirklich drauf muss, dann einfach schicken, dann kommt der noch mit dazu.
Christian
Es gibt so viele Blogs. Am besten man schaut bei uns. Wir sind gut verlinkt. Auf unserem Blog, da sind eigentlich unsere Favoriten drauf. Es gibt…
Robert
Dann werde ich dahin verlinken und dann…
Christian
Ja, es gibt sehr viele gute Blogs.
Sabrina
Ja, dass…
Christian
Es gibt aber, muss man ganz ehrlich sagen, es gibt noch in Salzburg… In Salzburg, wir müssen schon die Locals hervorheben.
Sabrina
Ja, aber die haben ja den Blog ein bisschen… Wenn du jetzt… Meinst du…
Christian
Berghasen.
Sabrina
Achso, nein.
Christian
Berghasen sind so Mädels aus Salzburg.
Sabrina
Ja.
Christian
Schreiben auch immer schöne Geschichte. Da geht’s auch viel… Ist leider nicht mehr aktiv. Ist auch aus Salzburg.
Sabrina
Aber die Berichte gibt es noch zu lesen.
Christian
Dier Berichte gibt es noch zu lesen und vor allen Dingen, die Fotos was sie macht, die…
Sabrina
Dany.
Christian
… Dany, macht richtig schöne Bilder. Also fotografisch gesehen ein Gusto-Stückerl. Haben wir die Erika schon erwähnt?
Sabrina
Ja!
Christian
Okay, Erika haben wir schon erwähnt, Ulligunde.
Robert
Okay, bevor wir das jetzt mit Ulligunde vollspammen…
Christian
Habe ich den Steve schon gesagt? Nein.
Robert
Steve hat euch empfohlen, das ist dann so ein Teufelskreis.
Christian
Ah, das geht doch nicht. Oh verpönt.
Robert
Stellt euch vor ihr würdet in Düsseldorf sein oder in Hamburg, für eine längere Zeit und was empfiehlst du oder was machst du gegen Bergweh?
Sabrina
Äh, ja… Also in die Berge fahren und zwar schnellst möglichst. Jetzt haben wir es natürlich einfach. Wir fahren einfach wieder nach Hause. Ja, tolle Dokumentation schauen. Es gibt… Ja ich weiß nicht, wie weit Beispielsweise Servus.TV mit dem Format Bergwelten. Da kommen Mittwochsabends, 21.15 Uhr immer ganz tolle Dokumentationen. Letztens war der Ortler. So ein bisschen sich die Berge ins Wohnzimmer holen, wenn man nicht die Möglichkeit hat mal eben hinzufahren, ja oder dort zu wohnen.
Christian
Oder einfach rausgehen und irgendwas zu tun, aber…
Sabrina
Ja, wenn man in Düsseldorf lebt.
Christian
Ja Düsseldorf hat auch schon seine schönen Ecken.
Robert
Die Wupperberge.
Sabrina
Ja, klar.
Christian
Es muss ja nicht immer hoch sein.
Sabrina
Es kann überall Berg sein.
Christian
Nein es gibt noch ein Ding und das… Man kann natürlich sehr viel schauen und lesen darüber, aber es gibt halt gegen Berg-/Fernweh gibt es nur eine Möglichkeit.
Sabrina
In die Berge.
Christian
In die Berge und man sollte sich jetzt nicht beirren lassen. Die Berge müssen nicht immer 3000 Meter hoch sein. Es gibt auch schöne 1000 Meter hohe Berge. Deutschland, wenn ich Richtung Allgäu schauen, Richtung Münchner Gegend. Ich wollte schon immer in die sächsische Schweiz, habe ich letztens schon gesagt.
Robert
Da kannst du mich buchen. Da bin ich aufgewachsen.
Christian
Also ich denke man muss nicht immer so weit fahren um Berge zu haben. Auch wenn sie nicht so hoch sind, ich denke der Spirit bleibt immer der Gleiche. Spirit klingt komisch, weiß ich nicht.
Robert
Wen würdet ihr gerne mal hier im Podcast als Gast hören? Ihr wart ja auch jetzt schon mehrmals eine Empfehlung. Wen empfehlt ihr?
Sabrina
Ja, langsam wird es schwer. Also weil du hast eigentlich schon alle, die wir jetzt so empfohlen hätten, auch schon gehabt. Ja, also ich meine, aus Bergsteigerischer Sicht und aus Frauensicht… Wenn du es schaffen würdest mal die Gerlinde Kaltenbrunner in einen Podcast zu holen. Ich glaube die kann ganz viel über Berge erzählen und ihre Erlebnisse und die ist zu mindestens in ihren Vorträgen wahnsinnig authentisch und einfach sie selbst. Das wäre genial, aber ich weiß nicht inwieweit sich eine Gerlinde Kaltenbrunner zu sowas bereit erklärt, aber wenn du das schaffst, dann… Also den Podcast höre ich mir sicherlich mehrmals an.
Robert
Okay.
Sabrina
Und du?
Robert
Hast du noch jemanden anderes?
Christian
Es gibt zwei Leute. Einmal den Trailrunner wäre Timothy Olsen, weil auf der Transvulcania haben wir ihn kennengelernt.
Robert
Langsam muss ich wirklich Englisch lernen.
Christian
Timothy Olsen ist richtig gut. Einfach super sympathisch. Dann wen ich gerne hören würde oder wer sicher auch cool wäre, wäre der Steve House aus Bergsteiger Sicht. Steve House ist…
Sabrina
Lebt aber in Tirol.
Christian
Ost-Tirol.
Sabrina
Ost-Tirol ja genau.
Christian
Steve House, wie gesagt, die Bergsteiger unter den Zuhörern kennen den. Piolet d’Or-Gewinner. Finde ich einen richtig guten Bergsteiger.
Robert
Das sind zumindest mal andere. Finde ich super. Ja, bevor wir das beenden, einfach noch die Frage, wenn jemand euch folgen möchte, euch lesen möchte. Wie kann er euch erreichen? Wo findet er euch?
Sabrina
Aufzählung: Auf Facebook Wusa on the Mountain, unsere Webseite wusaonthemountain.at, auf Instagram.
Christian
Unter Wusa on the Mountain.
Sabrina
Genau.
Christian
Auf Twitter unter Wusa on the Mountain.
Sabrina
Ja.
Christian
Auf Tumblr unter Wusa on the Mountain
Sabrina
Neuestens auch auf Tumblr.
Robert
Okay.
Christian
Auf Google+ unter Wusa on the Mountain.
Robert
Gibt es das noch?
Christian
Habe ich irgendwas übersehen? Nein, das war es.
Sabrina
Ja und natürlich…
Robert
Werde ich auf jeden Fall verlinken.
Sabrina
natürlich per E-Mail jederzeit. Ja, also wir versuchen immer schnellstmöglich auf alles zu antworten.
Robert
Wunderbar, dann vielen Dank für das, ich finde schon, sehr emotionale Interview. Das war sehr lustig und vor allen Dingen auch irgendwie wiedermal Fernweh. Vielen, vielen Dank und ja vielleicht irgendwann mal wieder, weil irgendwo… Also jetzt waren es anderthalb Jahre, die wir uns nicht gesehen haben ungefähr. So lange muss es ja jetzt nicht das nächste Mal wiederkommen.
Christian
Stimmt ja.
Sabrina
Nein, auf gar keinen Fall.
Robert
Vielen Dank und Ciao Ciao.
Sabrina
Ciao, bis bald.
Christian
Ciao, danke.

Meinungen & Diskussion

Ich freue mich auf rege Diskussionen und vor allem deine Meinung.
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  1. Kommentatoren Gravatar Sabrina sagt:

    Lieber Robert,

    noch einmal von ganzen Herzen vielen Dank für Deine Zeit und den wunderbaren Abend mit Dir – es war für uns alle drei ziemlich spannend und cool!

    Wir freuen uns jetzt, dass unser heutiger Abend auch gerettet ist, denn heute Abend ist wieder Podcast-Time!

    Liebe Grüße und bis bald,
    Sabrina

    1. Kommentatoren Gravatar Robert sagt:

      Liebe Sabrina und Christian,
      ich dake euch! (und freue mich schon riesig euch wieder zu sehen).

    1. Kommentatoren Gravatar Robert sagt:

      So ist es. Machen wir im Sommer alle mal zusammen zu viert oder noch mit Rupi und Co.

  2. Kommentatoren Gravatar Dani sagt:

    Lässiges Interview! :D

    1. Kommentatoren Gravatar Robert sagt:

      Auf jeden Fall. Danke.

  3. Hallo Robert, Sabrina und Christian,
    vielen Dank für das Interview!
    Gruß aus Westfalen, Bernd

    1. Kommentatoren Gravatar Robert sagt:

      Freut mich wenn es dir gefallen hat. Unbedingt auch mal in #014 reinhören.

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